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Vincent Braukämper

Mentor für angewandte, menschliche Entwicklung, Leistungsfähigkeit und Gesundheit

Vincent Braukämper Dozent Autor Speaker

Vincent Braukämper verbindet Erkenntnisse aus Psychoneuroimmunologie, Stoffwechselphysiologie und Verhaltensforschung mit über zehn Jahren praktischer Arbeit im Gesundheits- und Leistungsbereich.

Er ist Dozent, Autor und Mentor für angewandte menschliche Entwicklung, Leistungsfähigkeit und Gesundheit.

Sein akademischer Hintergrund umfasst ein Studium der Management & Economics mit Schwerpunkt Marketingpsychologie und Entscheidungsfindung sowie eine interdisziplinäre Ausbildung im Bereich Training, Gesundheit und Stoffwechsel.

Ergänzend absolvierte er ein Grundlagenstudium der Chemie und zahlreiche medizinische Fortbildungen.

Schwerpunkte:

Stoffwechsel & metabolische Gesundheit
Longevity & Leistungsfähigkeit
Verhaltens- und Entscheidungsprozesse

Hintergrund

> 10 Jahre praktische Arbeit
1.000 betreute Klienten
Bestseller-Autor (Ernährung) & Fachautor
Dozent

Vincent Braukämper: Meine Geschichte

Meine Arbeit begann nicht mit einem Business – sondern mit einem Problem, das ich nicht akzeptieren wollte.

Als ich nach einigen Jahren exzessiven Skateboardings mit einem verletzten Knie in die Reha musste, wurde mir vom behandelden Arzt gesagt, dass meine Sportkarriere Geschichte sei ich sehr bald kaum noch laufen können würde.

Damals ein enormer Schock für mich. Doch dies zu akzeptieren, war keine Option – und so kam ich im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal mit Rehabilitation und Krafttraining in Berührung – und das, obwohl ich mit Fitnessstudios und Gewichten nie etwas zu tun haben wollte.

Trotzdem war ich fasziniert. Und erkannte auch, welche weiteren körperlichen Defizite ich hatte: Eine permanente Fettschicht, die nicht weggehen wollte. Eine Art Resistenz gegen Muskelaufbau – es klappte einfach nicht. Körperliche Limitierungen, die sich nicht wegtrainieren ließen, und Muster, die sich trotz Disziplin und Wissen nicht auflösten.

Genau weckte meinen Ehrgeiz: Ich wollte verstehen, wie Veränderung wirklich entsteht – körperlich wie innerlich.

Schon früh begann ich deshalb, neben Training und Physiologie auch mentale, emotionale und charakterliche Prozesse in meine Arbeit zu integrieren. Seit 2013 beschäftige ich mich intensiv mit Persönlichkeits-, Charakter- und Bewusstseinsentwicklung; seit 2016 sind Glaubenssatzarbeit, Selbstreflexion und innere Klarheit feste Bestandteile meiner praktischen Arbeit – nicht als Konzept, sondern als gelebte Grundlage.

Über Jahre arbeitete ich mich deshalb systematisch und interdisziplinär in Training, Rehabilitation, Orthopädie, Physiologie, Biochemie, Ernährungswissenschaften ... und auch die mental-emotionalen Komponenten ein, bis aus vielen Einzelteilen ein Gesamtbild wurde.

2022 saß ich im Rollstuhl

Die große Probe

März 2022, Mexiko: Hier durfte ich mich einer Feuerprobe stellen, die mich nachhaltig prägen würde.

Während einer schweren Magen-Darminfektion - bereits tagelanger Nahrungsverzicht, enormer Gewichtsverlust, Dehydration - entzündete sich mein Blinddarm. Und das mexikansiche Krankenhaus verweigerte mir die lebensrettende OP.

Eine Situation, die das Ende meines Lebens hätte bedeuten können und in der mir klar wurde: Ich könnte in Frieden gehen, weil ich den für mich richtigen, authentischen Weg gegangen bin (hier mehr zu der Erfahrung) und dadurch mit mir im Reinen bin.

Mir wurde auch bewusst, wie entscheidend ein authentisches Leben für ein reguliertes Nervensystem (inneren Frieden) ist. Wie stark es dadurch Gesundheit, Körperform und Leistungsfähigkeit beeinflusst.

Doch das war erst der Anfang des Belastbarkeitstests meines Konzepts:

Wenige Wochen später landete ich mit unerklärlichen Symptomen im Rollstuhl - möglicherweise für immer. Dort erkannte ich für mich, dass Glück und Lebensfreude zu großen Teilen unabhängig vom Außen sein können, lernte, Hilfe anzunehmen und wie wichtig es ist, in jeder Hinsicht auf sich zu achten - vorbereitet und resilient zu sein.

Der Sommer 2022 war der Wendepunkt, ab dem ich nicht mehr hauptsächlich körperlich arbeiten konnte, sondern begann, dem nicht mehr ignorierbaren Ruf zu folgen und den Schwerpunkt zur inneren Arbeit zu verschieben.

Alles, was ich heute weitergebe, hat sich unter realen Bedingungen bewährt.
Nicht als Theorie – sondern als gelebte Praxis, auch dann, wenn es komplex oder unbequem wurde.