UNSTRESS: Effektive Stress Reduktion

So bekommst du Dein Stresshormon Cortisol in den Griff

Wenn Du mehr als eines der folgenden, sechs typischen Symptome für zu viel Cortisol im Körper hast, ist dieser Artikel spannend für Dich:

  1. Du hast häufiger Kopf- oder Rückenschmerzen
  2. Du schläfst nicht gut und wirst sogar häufig zwischen 2 und 4 Uhr wach
  3. Du bist tagsüber müde und abgeschlagen
  4. Gewichtszunahme – vor allem am Bauch
  5. Heißhungerattacken – vor allem auf Süßes und Salziges
  6. Du bist grundsätzlich öfter mal gereizt, gestresst oder sogar im Panikmodus

Cortisol ist überlebenswichtig

Wenn Du schon ein bisschen im Thema bist oder sogar Intelligent Essen gelesen hast, weißt Du, dass Cortisol überlebenswichtig ist und sogar für Dich und Deine Fettverbrennung arbeiten kann.

Damit jetzt garantiert jeder mitkommt:
Cortisol ist ein Stresshormon. Seine Aufgabe ist es, Energie zu mobilisieren und das Immunsystem zu unterdrücken – kurzfristig.

Was das bringt?

  1. Dass Du morgens aufwachst und – auch, wenn Du noch nichts gegessen hast – Energie hast, um Deinen Tag zu starten. Evolutionär: Um sofort nach dem Aufstehen in der Lage zu sein, sich zu bewegen und Nahrung zu suchen.
  2. Dass Du bei Gefahr Energie hast: Um zu kämpfen oder zu flüchten. Und dass Du auch bei Gefahr nicht durch eine Krankheit ausgebremst wirst. Beispiel: Unser Vorfahre ist erkältet (krank). Er ist abgeschlagen, schlapp und muss viel husten – Immunreaktionen auf die Krankheit. Doch dann greift ihn ein wildes Tier an. Plötzlich ist Energie da, er kann wegrennen, auch wenn er noch nichts gegessen hat und der Husten setzt aus.
    DAFÜR ist unter anderem Cortisol da.

Um in einer akuten Stresssituation einen Energieschub zu realisieren und alle Störfaktoren zu unterdrücken.

Das Problem?

Dauerstress. Denn Dauerstress unterdrückt das Immunsystem langfristig.
Außerdem bist Du im Stresszustand insulinresistent. Bedeutet? Dass hauptsächlich Dein Körperfett Nährstoffe aufnimmt (Bauchfett!).

Die spürbaren Folgen habe ich bereits am Anfang des Artikels beschrieben.

Ein dauerhaft gestresster Körper funktioniert einfach nicht richtig und Du fühlst Dich damit auch nicht gut.

Wie viele es noch schlimmer machen…

… ist, zu versuchen, die Leistungseinbrüche durch Koffein zu kompensieren. Kaffee, Energy Drinks, teilweise immer wieder den ganzen Tag über… geben Dir keine Energie, sondern lassen Dich einfach nur nicht spüren, was Dein Körper gerade wirklich braucht.

Tatsächlich verstärkt Koffein sogar die Stressreaktion Deines Körpers und der negative Kreislauf nimmt noch mehr Fahrt auf.

Stop – das kannst Du machen

Es gibt ein paar wichtige Punkte, die Dir sicher direkt weiterhelfen. Sie wirken teilweise trivial, sind zu einfach oder sonstiges. Die Sache ist die: Es funktioniert. Und das Schwierige für die meisten ist, es einfach zu machen und dran zu bleiben. Wenn Du das machst, ist es wirklich leicht.

Also, ich verrate Dir hier 3 von meinen 10 besten Tipps zur Stressreduktion (alles Weitere würde den Rahmen dieses Artikels sprengen).

  1. Bewegung.
    Bewegung baut Stresshormone ab.
    Wie? Z. B. jeden Tag zweimal für 15-20 Minuten spazieren, idealerweise in der Natur und ohne Handy. Wenn Du das für 30 Tage machst – z. B. direkt am Morgen und als Letztes vorm Schlafengehen – wirst Du danach definitiv einen Unterschied feststellen.
  2. Koffeinentzug.
    Ja, das ist hart und vielleicht auch mitten in einer harten Arbeitsphase schwierig umsetzbar. Aber im Ernst: Je schwieriger es ist, desto nötiger. Und desto krasser werden nach den harten 14 Tagen die Ergebnisse sein.
    Übrigens: Wenn es Dir wirklich darum geht, Energie zu haben und nicht ständig noch eine Tasse Kaffee nachkippen zu müssen, sind exogene Ketone garantiert spannend für Dich.
  3. Atmung.
    Die richtige Atmung ist einer der mächtigsten Hebel beim Stressthema. Wieso? Evolutionär. Wahrscheinlich macht Folgendes Sinn für Dich: Wenn Du vor einem Tier wegrennst oder gegen einen Feind kämpfst, atmest Du anders als in der tiefsten Entspannung. Du atmest flacher. Schneller. In die Brust.
    Diese flache Stressatmung haben viele Menschen den ganzen Tag über. Die richtige Atmung geht aber tief in den Bauch.
    Wie Du das umsetzen kannst? Üben und im Alltag immer mal wieder drauf achten.

Es gibt noch viele weitere Punkte, die Stress enorm reduzieren, wie z. B. Schlafhygiene & Tiefschlaf, Entspannungstechniken (auch für Kiefer und Nacken) etc.

Tatsächlich spielt aber auch die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle. Denn eine ungünstige Ernährung (Essen, dass unser Körper als Gift wahrnimmt), aktiviert ebenfalls unsere Stresssysteme. Außerdem hat die Ernährung Einfluss auf den Hormonhaushalt.

Die gute Nachricht

Damit wir nur Nägel mit Köpfen machen, denn ein Blogartikel hat seine Grenzen: Ich habe, zusammen mit einer Psychologin mit dem Schwerpunkt Stressmanagement, ein hocheffizientes System zur Stressreduktion für Dich ausgearbeitet. Dort bekommst Du die 10 Megatools inklusive ausführlicher Anleitungen und Erklärungen, sodass Du sie auf jeden Fall optimal für Dich nutzen kannst.

Viele Grüße
Dein Vincent

Strength und Performance Coach in Bochum

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