Ein guter Coach muss kein krasser Athlet sein.
Ein guter Coach muss auch nicht alles wissen.
Ein guter Coach muss auch nicht der sein, der am krassesten aussieht.

Was ist überhaut ein guter Coach?

Meine Definition: Jemand, der die Herausforderung seines Kunden löst. Heißt?
Für jeden ist jemand anderes ein guter Coach.

Fitness Coach Quailfikationen und Zertifikate
Je größer das Ego, desto schlechter der Coach, denn: Der Kunde steht im Mittelpunkt!

Doch einige Dinge sind immer gleich.

Denn: Ein guter Coach sollte empathisch sein und seine Klienten verstehen.
Merksatz: Es geht beim Coaching nicht darum, was der Coach cool findet, sondern was der Kunde will.

Und natürlich zählt auch die Qualität der Ausbildung. So viele Trainer sammeln irgendwelche Lizenzen und haben nichts verstanden. Sie zeigen nutzlose Übungen, erklären diese falsch, planen das Training nicht richtig, geben veraltete Ernährungstipps und setzen ihre Kunden einem hohen Verletzungsrisiko aus. Ganz zu schweigen davon, dass sie durch diese Herangehensweise enormen Schaden in den Leben der Betroffenen anrichten, denn der Spaß an und das Vertrauen in Training können durch einen schlechten Coach für immer zerstört werden.

Als Coach hast Du also extrem viel Verantwortung.

Es ist nicht nur Fitness. Es ist Lebensqualität und Gesundheit. Ein gesunder Körper ist die Grundlage für die Erfüllung so vieler Träume.

Wenn Du Coach bist, sorge also verdammt nochmal dafür, dass Du genau weißt, was Dein Kunde

  1. glaubt zu brauchen.
  2. wirklich braucht.
  3. benötigt, um unverletzt dorthin zu kommen.

WÄHREND er seine eigene, intrinsische Motivation findet und verstärkt.

DAS ist wertvoll.

Kompetenz vor Qualifikation. Empathie vor Ego.

Gut, jetzt ausnahmsweise mal krasse Kritik

Im Laufe meiner Karriere habe ich schon in einigen Trainerteams gearbeitet.
Auch damals habe ich schon Content wie jetzt auf Insta, hier im Blog etc. produziert.

Weißt Du, was wirklich krass ist?
Die Trainer, die nichtmal die Grundübungen mit der Langhantel richtig coachen können, geschweige denn diese verstanden haben, sind auch genau die, die mir nicht folgen oder meine Posts weder lesen noch damit interagieren. Aber dafür mehrere B- und vielleicht noch A-Lizenzen haben. Wow.

Die wirklich guten Leute, die all das schon auf ähnlichem Niveau, eventuell mit anderen Schwerpunkten, verstanden haben, sind jedoch auch genau die, die nicht nur bei Insta, sondern auch bei mir im Blog unterwegs sind.

Wieso eignen sich manche Leute dieses Wissen nicht an? Und meiden es sogar absichtlich? Und coachen dann unter aller Kanone?

Und ja, es gibt schlechtes Coaching und ich habe kein Problem damit, das zu beurteilen. Wer einfach durch seine Inkompetenz dafür sorgt, dass Kunden weniger oder keine Fortschritte machen, ein falsches Bewegungsverständnis bekommen, sich sogar vielleicht verletzen und im Worst Case den Spaß an Sport und Bewegung verlieren, ist ein schlechter  Coach.

Wie auch immer – die Antwort auf diese Frage werden wir nicht finden, denn hier handelt es sich um kognitive Dissonanz. „Ich kann nicht gut heben, habe selbst Rückenprobleme und könnte bei Vincent extrem viel Wissen zum Kreuzheben bekommen? Nein, das will ich nicht.“

Es geht hier nicht um mich

Mir ist total egal, ob Du Dich bei mir, Chris Eikelmeier, Patrick Meinart, Stuart McGill, den Pürzel Brüdern oder sonstwem aus- und weiterbildest.
Es geht um Deine Kunden und naja, auch um Dich.

Denn ein guter Coach will das Beste für seine Kunden. Weil es ihn glücklich macht, ihre Erfolge zu sehen und ihr Leben zu bereichern. Klingt blumig, ist aber so – zumindest in meiner Welt.

Wer sich gegen Bildung wehrt oder einfach zu faul ist, zu denken, seine Standpunkte zu hinterfragen und das nächste Level zu nehmen, wird bestenfalls Durchschnitt sein.

Fakt ist: Es gibt extrem viel Wissen for free oder zu günstigen Preisen. Nicht einmal das mitzunehmen, aber sein Geld in diesem Markt zu machen, ist ein krasses Armutszeugnis.
Und wer wirklich gut sein will, macht Du  eben nicht irgendne anerkannte Lizenz, sondern wirklich geilen Stuff wie die Ausbildung bei Strength First, Release Fitness oder Intelligent Strength.

So, das wars.

Dieser Artikel ist entstanden, weil ich diese Wissensvermeidung schon bei Athleten extrem irrsinnig finde, aber bei Coaches einfach mehr als fahrlässig. Dampf abgelassen. Die Welt ist nicht rosarot und es vollkommen okay,  auch die Dinge zu sagen, die einen stören.

Meine Tipps

Meine Top Tipps für Aus- und Fortbildungen im Kraftsport-, Gesundheits-, Athletiktraining- und Präv/Reha- Bereich sind definitiv die

Seminare, Lerninhalte und die Ausbildung zum Kraft und Gesundheitstrainer bei Strength First (Chris Eikelmeier).
Alles von Intelligent Strength.
Patrick Meinart.
Sicherlich ebenfalls spannend ist der Stuff von Squat University, Stuart McGill, Brad Schoenfeld.

Bei Rückfragen: Schreib mir gern!

Beste Grüße
Dein Vincent

Übrigens:

Wenn Du ein guter Coach bist und wissen willst, wie Du mit all den Mühen, dem Wissen und Deiner Leidenschaft auch gutes Geld verdienen kannst, ist dieser Artikel hier genau das, was Du jetzt brauchst:

Meine Erfahrung: Personal Trainer Business Coaching bei Katja Graumann

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