Mehr Muskeln durch Backflips? (I): Wie Dein Mindset und Verhalten Deine Trainingsergebnisse limitieren.

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Ei(n) weiser Chinese sagte einst: „Eier. Wir brauchen Eier“. Eier sind ein exzellentes Nahrungsmittel, aber heute geht es tatsächlich um etwas anderes. Dieser Artikel basiert neben evidenten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf meinen persönlichen Erfahrungen, meiner Lebenseinstellung und meinen tiefsten Überzeugungen. Mal was Anderes, oder? Sei gespannt.

Nein, es geht auch nicht darum, welche Muskeln wir beim Backflip einsetzen. Es geht überhaupt nicht um Backflips! Entschuldige, wenn Du jetzt enttäuscht bist, aber es geht um viel mehr: um Eier. Um Überwindung. Um aktives Handeln. Machen. Das macht stark. Körperlich und mental. Denn mentale Stärke ist immer die Basis eines langfristig starken und gesunden Körpers. Wer mental schwach ist, wird früher oder später dem Laster erliegen. Er wird nicht durchhalten. Er wird aufgeben.

Und was ist die Grundlage mentaler Stärke?

Dazu gibt es viele, wirklich viele – nun ja: Religionen? Philosophien? Doch nüchtern betrachtet sind sie sich fast alle einig, dass die innere Ruhe der erste Pfeiler ist. Innere Ruhe, was soll das sein? Vielleicht einfach nur Stressmanagement. Aktives Runterkommen. Wie das, vor allem in der heutigen Zeit? Durch Meditation. Einen Spaziergang – ohne Smartphone! Ohne Musik. Ohne Ablenkung. Wer nicht mit sich selbst allein und im Reinen sein kann, sollte herausfinden, warum das so ist – und dann etwas daran ändern. Um etwas ändern zu können, musst Du Dich allerdings wirklich erst auf die innere Ruhe und die Selbstreflexion einlassen. Als hilfreiches Buch dazu empfehle ich Eckhart Tolles „Eine neue Erde“ oder die etwas leichtere Version „Jetzt“.

Warum ist Stressmanagement so wichtig? Auch für den Muskelaufbau?

Ich habe im eBook Intelligent Essen bereits beschrieben, was alles Stress für den Körper ist – und wann Stress gut ist. Ich habe es im letzten Artikel angerissen. Aber auch jetzt wiederhole ich noch einmal ein paar Punkte dazu: Stress bedeutet, dass bestimmte Stoffwechselpfade im Körper aktiv sind. Solange dies der Fall ist, ist die Muskulatur insulinresistent, das Fett weiterhin insulinsensibel. Du kannst unter Stress nur Fett, aber keine Muskeln aufbauen. Was aktiviert diese Stoffwechselpfade? Koffein. Alkohol. (Echter) Hunger. Fernsehen. Handy. Streit. Angst – auch Angst vor ungefährlichen Dingen wie einem Termin etc. Ärger. Unliebsame Arbeit. Aber auch Bewegung, Training, körperliche Anstrengung. Der Unterschied bei den zuletzt aufgeführten Stressoren ist, dass diese Energie verbrauchen und anschließend die Insulinsensitivität deiner Muskulatur erhöht ist – wenn Du nicht nach dem Training andere Stressoren aktivierst.

Wenn Du mehr Muskeln und weniger Körperfett willst, sind also nicht nur Training und Ernährung relevant, sondern auch noch, wie Du diese in deinen Alltag und Dein Stressmanagement integrierst. Während Du Stress hast, baust Du bestenfalls Fett auf. Stress macht Energie (auch Fett) verfügbar – verbrennbar! Er macht Dich – vor allem körperlich – leistungsfähig! Nach körperlicher Leistung solltest Du aktiv entspannen können, Deinem Körper die notwendigen Nährstoffe zur Verfügung stellen und nicht Deine Stresssysteme weiter reizen. Logisch oder?

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Wie sehr sich also Training, Ernährung und Muskelaufbau mit Stressmanagement, innerer Ruhe und mentaler Stärke überschneiden? Diese Kurve ist schwierig nachvollziehbar darzustellen, aber ich gebe mein Bestes:

Die innere Ruhe und das Stressmanagement sind die Basis mentaler Stärke. Kurzfristige Relevanz: Nur im entspannten Zustand baust du Muskeln auf. Langfristig: Du brauchst Ruhe, um Deine wahren Motive und Motivationen zu ergründen. Nur Ruhe ermöglicht Dir Zugang zum freien Denken, ohne fremde Beeinflussung. Und nur so kannst Du Entscheidungen treffen, die wirklich DEINE Entscheidungen sind. Und das sind wirklich starke Entscheidungen. Und nur wirklich starke Entscheidungen können die Basis einer nachhaltigen Verhaltensänderung sein.

Entscheidungen sind bereits der nächste Grundpfeiler mentaler Stärke – wenn sie zu aktivem Handeln führen. Mehr dazu im zweiten Teil dieser Artikelserie.

Du weißt bereits, welche körperlichen Ziele Du erreichen willst und suchst jemanden, der Dir hilft, diese Ziele effizient zu realisieren? Dann lass uns in einem kostenlosen Beratungsgespräch herausfinden, ob wir zusammen arbeiten.


Mehr Muskeln durch Backflips? (I): Wie Dein Mindset und Verhalten Deine Trainingsergebnisse limitieren.

Mehr Muskeln durch Backflips (II): Warum Deine Entscheidungen Dich nicht weiter bringen.

Mehr Muskeln durch Backflips (III): Wieso Du ohne aktives Handeln hinter Deinen Möglichkeiten bleibst.

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