Exogene Ketone – das neue Wundermittel für Abnehmen und Stress?

Dieser Guide ist dafür da, Dir einen schnellen Überblick über das Thema exogene Ketone zu verschaffen.

Zum Einstieg teile ich meine Erfahrung mit Dir, anschließend gehen wir auf die körperlichen Mechanismen ein, die dahinterstecken und worauf Du bei der Auswahl und Einnahme von Ketonen unbedingt achten solltest. Viel Spaß beim Lesen!

Vorgeschichte

Es ist mittlerweile über ein Jahr her, dass ich das erste Mal mit den exogenen Ketonen in Kontakt kam. Da ich seit über 13 Jahren in der Sport- und Fitness Szene unterwegs bin, schon extrem viele Ernährungsformen und auch Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert habe und auch schon mit weit über 1000 Kunden gearbeitet habe, wusste ich: Das hier ist seltsam. Du hörst es bereits durch: Ich war extrem skeptisch.

Allerdings kam die Empfehlung von meinem Kumpel Sebastian – ein Urgestein der Qualitäts-Fitnessszene in Deutschland und Gründer von „Vereinfache Dein Training“. Das Gespräch lief in etwa so ab:

Sebastian: „Vincent, ich bin da auf was Neues gestoßen.“
Vincent (natürlich sofort neugierig): „Ja cool, erzähl mal.“
Sebastian: „Ich hab jetzt hier so’n Päckchen zu Hause. Exogene Ketone.“
Vincent: „Was soll denn das sein? Ketone entstehen doch nur, wenn man sich ketogen ernährt? Sonst kann der Körper doch auch gar nicht damit arbeiten?“
Sebastian: „Doch, kann er und Du kannst sogar Kohlenhydrate essen.“
Vincent: „Kann nicht sein. Macht doch physiologisch keinen Sinn.“

Es passte einfach nicht in mein Verständnis des Stoffwechsels, was er da sagte. Ich war auch nicht davon zu überzeugen, dass das ganze Sinn machte, aber mir war klar: Wenn es doch irgendwie funktioniert, ist das die Innovation auf dem Supplement Markt. Das durfte ich auf keinen Fall verpassen und deswegen bestellte ich sofort die 10-Tage-Challenge (die man übrigens auch auf 20 Tage aufteilen kann).

1. Meine erste Erfahrung

Ein paar Tage später traf dann das bunte Päckchen ein.
Ich weiß noch bis heute, wie ich gerade überlegte, mein Frühstück einzunehmen als plötzlich der Packet Bote klingelte. Es war 11 Uhr – ich faste meistens vormittags -, ich war arbeiten und hatte langsam wirklich Hunger. Naja, die Ketone könnte ich ja vorher noch eben nehmen.

Ich nahm ein Päckchen charged Ketone (charged bedeutet mit Koffein) und mischte es mir mit Wasser an. Limonengeschmack sollte es sein. Naja, super lecker fand ich diese Geschmacksrichtung jetzt nicht, aber es war okay. Ich erwartete danach absolut nichts von den Ketonen, denn ich hatte natürlich in der Zwischenzeit schon recherchiert und auch einige Leute gefragt und die sagten, es könne bis zu 10 Tage dauern, bis sich eine Wirkung bemerkbar macht.

Also setzte ich mich wieder an den Schreibtisch und arbeitete noch eine Runde, dachte nicht weiter an die Ketone und ging danach sogar noch ins Fitnessstudio. Es war keine spektakuläre Einheit, aber was mir in der Umkleide direkt auffiel: Der Pump war enorm. Nice, aber…

Dann fiel mir plötzlich auf: Okay, es ist jetzt 15.45, Du hast bereits trainiert, immer noch nichts gegessen, ohne es zu merken – und: Einfach noch keinen Hunger!

Wie kann denn das bitte sein?

Normalerweise trinke ich nach dem Training immer einen Shake und esse dazu eine Banane, aber in diesem Fall beschloss ich: Abwarten. Mal schauen, wann der Hunger kommt.

Fuhr nach Hause. Duschte, … und hatte um 16.45 immer noch keinen Hunger! Trotz Arbeit. Trotz Training. Ich beschloss, nun trotzdem etwas zu essen und die nächste Überraschung traf mich: Während ich sonst nach dem Post-Workout-Meal oft extrem runterfahre, müde werde und der Tag quasi vorbei ist, war ich diesmal trotzdem noch energievoll und gut drauf – und konnte sogar nochmal ein paar Stunden hochkonzentriert arbeiten.

Spannender Start. Ich war angefixt, nahm nach dem Abendessen auch noch die koffeinfreien Ketone und hatte einen extrem tiefen, erholsamen Schlaf. Guter Start für die Sache…

2 Kein Wundermittel

Diesen Erfahrungsbericht könnte man jetzt noch ewig ausdehnen, aber kommen wir lieber mal zum Punkt: Exogene Ketone werden oft als Wundermittel angepriesen. Es gibt auch viele – sogar sehr viele – Erfahrungsberichte von Menschen, die einfach nur die Ketone genommen und dann plötzlich XX Kilo Fett verloren haben, ihre lästige Speckschicht oder den Stressbauch losgeworden sind oder sogar von ihren Autoimmunerkrankungen geheilt wurden.

Warum gibt es so viele dieser Geschichten?
Einerseits, weil exogene Ketone natürlich in den Stoffwechsel eingreifen und diesen auch optimieren können.
Andererseits, weil bei so vielen Menschen, die sie mittlerweile nehmen, natürlich auch welche dabei sind, bei denen einfach so krasse Effekte auftreten.

Was aber wahrscheinlich meist dahintersteckt, ist etwas anderes: Weniger Hunger und mehr Mikronährstoffe. Dazu mehr im nächsten Kapitel:

3 Mögliche Effekte

3.1 Abnehmen und Heißhunger

Einer der häufigsten Effekte exogener Ketone ist ein rapider Verlust von überschüssigem Körperfett. Wie kann das sein? Denn Ketone sind ja erst einmal zusätzliche Energie, die Du dem Körper zuführst?

Diejenigen, die meinen Bestseller Intelligent Essen gelesen haben wissen: So einfach funktioniert das nicht. Denn es ist nicht nur wichtig, wie viele Kalorien aufgenommen werden, sondern auch, was genau damit passiert. Und das können wir in erheblichem Maße beeinflussen.

Fangen wir bei den Heißhungerattacken an. Wenn Dich so eine Attacke überkommt, passiert meist Folgendes: Dein Blutzuckerspiegel ist abgesunken und Dein Gehirn wird nicht mehr adäquat mit Energie versorgt. In dieser Situation denkt das Gehirn, es müsse nun sterben und eine starke Stressreaktion wird ausgelöst. Hunger, Heißhunger, Hauptsache überleben. Auch, wenn eigentlich genug Energie, z. B. aus Körperfett, da wäre. In diesem Modus trifft fast niemand rationale Entscheidungen, sondern es wird das gegessen, was gerade da ist. Am besten süß.

Wie verhindern exogene Ketone diese Heißhungerattacken? Ganz einfach: Wenn Dein Gehirn in das Zuckerloch fällt, füllen die Ketone dieses, denn das Gehirn kann statt Zucker auch mit Ketonen arbeiten. Du merkst nicht, dass Du unterzuckert bist, wirst durch die Ketone optimal mit Energie versorgt und Dein Fettstoffwechsel wird nicht durch süße Snacks unterbrochen.

Woher kommen also die häufigen Abnehm-Effekte ohne Diät? Die Anwender der Ketone essen weniger, ohne es zu merken. Weniger Kalorien und ein Fettstoffwechsel, der Fahrt aufnimmt tun dann ihr Übriges. Diese beiden positiven Effekte verstärken sich gegenseitig und plötzlich ist es eben eine Kleidergröße weniger, das Hemd spannt nicht mehr am Bauch, die Lieblingshose passt wieder und die Kilos purzeln.

Wichtig: Das Ganze würde in den meisten Fällen nicht funktionieren, wenn die Leute genau so weiteressen würden wie vorher. Wer Ketone zum Abnehmen nutzen möchte, sollte also unbedingt darauf achten, dass er nicht aus Gewohnheit trotzdem zur Snackbox greift und die Heißhunger senkende Wirkung nutzen, um ein paar einfache Anpassungen am Essverhalten vorzunehmen. Wer nicht dazu bereit ist, kann es zwar trotzdem probieren, aber hat nicht so große Erfolgsaussichten.

3.2 Schlaf und Stress

Exogene Ketone werden häufig im Zusammenhang von hohen Stressleveln empfohlen. Wieso?

Zuerst einmal senken Ketone nicht das Stresslevel – sie haben keinen direkten Einfluss auf Stresshormone wie Cortisol. Allerdings verbessern sie die Schlafeffizienz auf verschiedenen Wegen.

Vielleicht kennst Du Folgendes: Du musst nachts (oft zwischen zwei und vier Uhr) häufig auf Toilette? Auch dies liegt oft an einem Energie Engpass des Gehirns und der entsprechenden Stressreaktion, die Dich dann aufwachen lässt. Durch die optimale Versorgung des Gehirns mit Ketonen, auch, wenn keine Kohlenhydrate mehr vorhanden sind, schläfst Du tief und effektiv durch. Wer einen Fitness Tracker verwendet, wird wahrscheinlich sogar signifikant verbesserte Tiefschlaf- und REM- Phasen sehen. Das sind die Phasen, in denen sich einerseits der Körper erholt, andererseits die Psyche (in den REM-Phasen werden diverse Eindrücke verarbeitet).

Da beim Thema Stress sowohl der Körper als auch die Psyche wichtige Rollen spielen und sich gegenseitig beeinflussen, ist die verbesserte Schlafqualität ein Gewinn, der auf beide Bereiche einzahlt.

Fazit? Exogene Ketone senken nicht direkt den Stress, können aber durch besseres Durchschlafen, längere REM- und Tiefschlaf- Phasen indirekt stark zur Stressreduktion beintragen.
Dadurch verbessert sich potenziell auch die Insulinsensitivität und lästiges Bauchfett kann massiv zurückgehen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Reizbarkeit können verschwinden und der Alltag deutlich entspannter sein.

3.3 Ketone bei Unverträglichkeiten, Krankheiten, PMS, Schwangerschaft

Okay, es ist vielleicht etwas unglücklich, diese Punkte zusammenzufassen, aber sie haben einfach eines gemeinsam:

Zu all diesem können nach meinem jetzigen Stand keine seriösen, verallgemeinerbaren Aussagen getroffen werden.

3.3.1 Autoimmunkrankheiten

Mir sind viele Einzelfälle bekannt, in denen Autoimmunkrankheiten sich stark verbessert haben oder sogar verschwunden sind. In einem besonders krassen Fall wuchsen einer Frau, die seit Jahren Glatze trug, plötzlich wieder Haare. Ob dies nun an den Ketonen lag und wenn ja, nur in ihrem Fall diesen Effekt hat, lässt sich einfach nicht sagen.

3.3.2 Periode

Auch bei Beschwerden rund um die Periode gibt es verschiedenste Erfahrungen. Mir sind aus meinem direkten Umfeld mehrere Fälle bekannt, in denen Frauen, die sonst starke Schmerzen und/oder Stimmungsschwankungen hatten, von enormen Verbesserungen berichten. In anderen Fällen hatten die Ketone keine Auswirkungen auf diesen Bereich. Es ist also nicht verallgemeinerbar.

3.3.3 Unverträglichkeiten (Gluten)

Eine recht spannende Wirkung, die ich selbst erfahren durfte, war allerdings folgende: Ich vertrage Gluten sehr schlecht. Es triggert bei mir Entzündungsreaktionen, die sich durch Müdigkeit, Durchfall, schlechte Haut und Wassereinlagerungen bemerkbar machen. Seitdem ich selbst exogene Ketone nehme und insbesondere, wenn ich sie ein paar Stunden vor einer glutenhaltigen Mahlzeit eingenommen habe, sind die Effekte kaum noch spürbar. Hierbei ist zu sagen: Ich habe keine Zöliakie, sondern lediglich eine starke Sensitivität auf Gluten. Trotzdem ist es schön, unbeschwert einfach mal wieder eine Pizza oder ein Stück Kuchen essen zu können.

3.3.4 Schwangerschaft

Last but not least: Thema Schwangerschaft. Hier gibt es direkt zwei Facetten zu betrachten.
Helfen Ketone beim schwanger werden? Die Antwort, wie so oft: Möglich, aber nicht erwiesen. Ketone verbessern die Entzündungssituation im Körper und optimieren den Stoffwechsel. Potenziell ist es einfacher, schwanger zu werden, wenn man weniger Stress hat und gesund ist. Ob das allerdings ausschlaggebend sein wird? Dazu gibt es keine Erkenntnisse.
Zur Frage, ob Ketone in der Schwangerschaft konsumiert werden dürfen, gibt es ebenfalls keine klare Antwort. Grundsätzlich sollte so etwas zwar immer mit dem Arzt besprochen werden, allerdings haben viele Ärzte auch einfach keine Ahnung und sagen zu allem, was neu in ihrer Welt ist oder was sie nicht kennen erst einmal nein. Mir persönlich sind mittlerweile ein paar Mütter bekannt, die in der Schwangerschaft exogene Ketone konsumiert haben und dadurch sogar Beschwerden lindern konnten.

3.3.5 Wichtiger Hinweis

Übrigens, ich denke, spätestens an diesem Punkt wird klar: Egal, was Dein Ziel mit den Ketonen ist, es ist wirklich wichtig, dass Du die richtigen Ketone nutzt. Später mehr dazu.

3.4 Exogene Ketone und Muskelaufbau

Wenn Du bisher alles gelesen hast und im Thema Stoffwechsel etwas bewandert bist, ist Dir wahrscheinlich schon klar: Hier liegt enormes Potenzial.

In Intelligent Essen habe ich genauestens beschrieben, wie Entzündungen, Schlaf, Insulinsensitivität und ein paar weitere Faktoren eine Schnellstraße für Muskelaufbau liefern. Nun zur Wirkung der exogenen Ketone.

Einer der entscheidenden Faktoren für Muskelaufbau ist, dass möglichst viele Nährstoffe in der Muskulatur und möglichst wenige im Körperfett landen: Die Insulinsensitivität. Heißt? Wie gut die Muskulatur auf Nährstoffe reagiert, bzw. wie viel besser als das Körperfett und andere Systeme.
Dieser Schlüsselfaktor ist von vielen Dingen abhängig, die den Rahmen dieses Guides sprengen würden, aber am wichtigsten sind: Training & Bewegung, eine sinnvolle Aufteilung der Makronährstoffe und niedrige Entzündungswerte.

Tatsächlich haben sehr viele Menschen zu hohe Entzündungswerte – niedriggradige Entzündungen (low grade inflamations) im Darm und anderen Bereichen. Symptome? Müdigkeit, weiche Brust (bei Männern), Brain Fog, schlechte Haut, … und last but not least: Massive Probleme mit Fettverbrennung und Muskelaufbau.

Exogene Ketone verbessern potenziell die Entzündungssituation im Körper extrem. Dadurch und in Kombination mit der besseren Regeneration (Schlaf) entsteht bereits ein doppelter Hebeleffekt auf den Muskelaufbau. Dieser potenziert sich durch bessere Trainingseinheiten, die wiederum bessere Aufbaureize produzieren. Zusätzlich können auch die Muskeln bei Energie Engpässen hervorragend mit Ketonen arbeiten.

Fazit? Exogene Ketone haben keinen direkten Einfluss auf den Muskelaufbau, indirekt wirken sie sich allerdings enorm aus. Denn Faktoren, die katabol (abbauend) auf Muskeln wirken, werden massiv reduziert und die Basis für anabole Prozesse extrem verbessert.

3.5 Fokus, Konzentration, mentale Performance

Gerade für Selbstständige, Unternehmer oder einfach Leute, die geistig extrem klar sein und liefern müssen, ist dieser Punkt spannend. Ketone werden oft als Supertreibstoff fürs Gehirn bezeichnet. Warum? Weil das Gehirn, wie bereits erwähnt, sehr gut mit Ketonen statt Zucker arbeiten kann, ohne, dass es zu Schwankungen der Energieversorgung kommt.

In der Praxis heißt das: Starker und langanhaltender Fokus. Maximale Konzentrationsfähigkeit und geistige Leistungsfähigkeit. Bei mir persönlich variiert die Dauer dieses Effektes zwischen drei und zehn Stunden. Meistens sind es um die acht Stunden, in der meine Leistungsfähigkeit nicht nur on point, sondern sogar massiv gesteigert ist. Das ist übrigens der Hauptgrund, für den ich persönlich die Ketone nutze.

3.6 Energielevel und Laune

Vielleicht kennst Du das: Du kommst von der Arbeit und willst einfach nur noch auf die Couch. Was essen und Kopf aus. Motivation? Was mit Freunden machen? Sport? Einfach keine Energie mehr dafür. Auch das kann sich massiv verändern. Sowohl durch den besseren Schlaf als auch durch die energetisierende Wirkung aufs Gehirn berichten viele Leute, dass ihnen plötzlich das Mittagstief erspart bleibt und sie auch nachmittags noch erholt und energievoll fühlen. Auch das sind rein subjektive Wahrnehmungen, fairerweise muss man aber sagen: Eher die Regel als eine Ausnahme. Hier scheint also wirklich etwas dran zu sein.

4 Exogene vs. endogene Ketone

Warum eigentlich exogene Ketone? Der Körper kann doch auch selbst Ketone herstellen, oder? Letztens habe ich ein Reel von einem Arzt gesehen, der sein Abnehmcoaching bewarb. Er schoss aggressiv gegen exogene Ketone: „Das ist Schwachsinn! Das ist so als würde man sich mit Schweiß einreiben, um die gleichen Effekte wie durch Sport zu erzielen, ohne selbst Sport zu machen!“ Ironischerweise war er selbst nicht gerade gut in Form, aber trotzdem ist das ja eine Frage, die viele Leute zu beschäftigen scheint.

Deswegen: Zeit, ein paar Basics aufzuarbeiten.

4.1 Was sind überhaupt Ketone?

Ketone sind Energielieferanten. Dein Körper kann Energie aus verschiedenen Substraten gewinnen: Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Kreatin, … und Ketonkörper (Ketone).

Im Normalfall gewinnt der Körper den Großteil seiner Energie aus Kohlenhydraten und Fett. Eiweiß (Protein) sollte er möglichst wenig verbrennen. Und Ketone?

Den Körper dazu zu bekommen, selbst Ketone herzustellen, ist mühsam und anstrengend – gleich mehr dazu. Allerdings haben Ketone all die Effekte, die wir im vorherigen Kapitel besprochen haben. Dabei ist es ganz egal, ob der Körper sie selbst herstellt oder sie durch ein Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Solange es sich um das exakt identische Molekül handelt, wird es seine Effekte im Körper entfalten.

Es gibt nur eine Sache, die endogene (selbst hergestellte) Ketone können und exogene Ketone nicht…

4.2 Die Ursache der Probleme: Fettstoffwechsel

Die Ursache vieler aktueller Probleme – vom Stressbauch bis zur Fettschicht und vielen weiteren – ist die Tatsache, dass durch zu häufigen und exzessiven Konsum von Kohlenhydraten der Körper verlernt hat, Fett effektiv zu verbrennen. Die Folge? Ständig Hunger, die Heißhungerattacken, Stress, schlechter Schlaf… Denn bei einem gesunden, metabolisch flexiblen Menschen, kann ein Großteil des Energiebedarfs durch die Fettverbrennung gedeckt werden. Selbst ein sehr schlanker Mensch hat über 40.000 Kalorien im Körperfett! Doch was bringen die, wenn er da nicht drankommt?

Moment, warum jetzt das Thema mit dem Fettstoffwechsel? Weil der Fettstoffwechsel erst einmal funktionieren muss, damit man auf natürliche Weise, selbst, Ketone produzieren kann. Denn die Ketose, also die körpereigene Produktion von Ketonkörpern, ist der Fettverbrennung nachgelagert.

Wir brauchen also nicht über endogene, körpereigene Ketose sprechen, wenn jemand es noch nicht einmal hinbekommt, seinen Fettstoffwechsel ans Laufen zu bekommen.

Läuft der Fettstoffwechsel allerdings richtig gut – und das merkst Du: Du hast plötzlich Energie! Die Polster verschwinden! – dann kann man im nächsten Schritt auch in den Turbofettstoffwechsel, die körpereigene Ketose gehen.

Das will aber fast niemand.

Warum nicht? Weil Du dafür auf Kohlenhydrate verzichten müsstest. Fast vollständig. Nur so kommst Du auf natürliche Art in die Ketose. Solltest Du Dich dafür entscheiden, kannst Du allerdings von einem extrem schnellen Fettstoffwechsel profitieren. Dies ist kein Guide zur ketogenen Ernährung, deswegen führe ich das Thema nicht weiter aus, es sei allerdings eine Sache gesagt, die die meisten Keto-Anhänger gerne mal übersehen: Ketose ist gut und gesund, aber für die wenigsten als Dauerlösung geeignet. Damit Du nicht auf einem anderen Wege metabolisch unflexibel oder sogar insulinresistent wirst, ist es wichtig, sogenanntes Keto-Cycling zu machen, also z. B. Wochenende mit Kohlenhydraten.

Solche Gedanken brauchst Du Dir bei der Verwendung exogener Ketone allerdings nicht machen. Da ist alles sehr einfach. Exogene Ketone werden zwar nicht aus Deinem Körperfett hergestellt, aber führen durch ihren ausgleichenden Effekt auf den Energiestoffwechsel trotzdem meist zu einem verbesserten Fettstoffwechsel. Dazu machen sie alles, was endogene Ketone ebenfalls tun: Reduzieren Entzündungen, verbessern den Schlaf, sorgen für starken mentalen Fokus, Muskelschutz, … lediglich der physiologische Herstellungsmechanismus ist ein anderer. Am Ergebnis ändert das nichts.

5 Nebenwirkungen und worauf zu achten ist

Exogene Ketone sind mittlerweile ein riesiger Hype geworden. Vor nicht allzu langer Zeit waren sie noch ein Geheimtool der Navy Seals, dann kamen sie langsam im Profisport an. Dabei waren die Preise unvorstellbar: Im Radsport wurden für eine einzige Tagesration weit über 1000 Euro bezahlt. Die enormen Kosten waren auch immer ein Problem für die Wissenschaft und Forschung zu dem Thema. Doch dazu kommt auch noch ein anderer entscheidender Punkt…

5.1 Die richtigen exogenen Ketone

Es gibt mittlerweile verschiedenste exogene Ketone. Sehr häufig wirst Du auf Amazon etc. sogenannte Himbeerketone angeboten bekommen. Die haben allerdings nichts mit den Ketonen gemeinsam, welche die beschriebenen Wirkungen im Körper haben. Und auch MCT-Öl hat nichts mit exogenen Ketonen zu tun, sondern ist lediglich bei einer ketogenen Ernährungsweise relevant.

Wenn Du exogene Ketone suchst, die wirklich wirken, müssen diese zu 100% identisch mit den Ketonkörpern sein, die auch Dein Körper selbst herstellt. Das Molekül heißt Beta-Hydroxybutyrat und muss rechtsdrehend sein: r-BHB Ketone.

Die Falle? Selbst Anbieter, die Beta-Hydroxybutyrat vertreiben, haben meist kein reines r-BHB. Das ist problematisch, weil l-BHB potenziell die Aufnahme von r-BHB verhindern kann, sodass Du nichts von dem Supplement hast.

Deswegen achte darauf, dass Du einen Anbieter für reines r-BHB Ketone findest. Mir selbst ist dabei nur einer bekannt, von dem man in Deutschland bestellen kann und der sie Ketone sogar über einen natürlichen Fermentationsprozess herstellt. Allerdings ist dieser Anbieter nicht auf Amazon oder im Einzelhandel verfügbar, weil er sein Produkt vor Imitationen der Konkurrenz schützen will. Deswegen arbeitet er über einen Direktvertrieb. Alles zur Bestellung findest Du im letzten Kapitel.

5.2 Nebenwirkungen

Mir ist nur eine einzige Nebenwirkung bekannt, die hin und wieder mal auftritt und das kann man sogar verhindern.

Manche Leute reagieren empfindlich darauf, Ketone in hoher Konzentration auf ex, also sehr schnell, zu trinken. Auch vertragen manche nicht direkt ein ganzes Päckchen – es kann dann zu Durchfall kommen.

Deswegen: Wer ganz vorsichtig und sicher sein will, startet mit einem halben Tütchen und trinkt es mit 300-500 ml Wasser über einige Minuten. Dann ist der lästige (und meist auch nur einmalige) Detox-Durchfall sehr sicher vermeidbar.

5.3 Preise

Die exogenen Ketone des r-BHB Anbieters bekommst Du am günstigsten beim Anbieter selbst. Dabei liegt eine Tagesration bei ca. fünf Euro – ein Betrag, den die meisten durch weniger Heißhunger, höhere Produktivität und dem Wegfallen anderer Kostenpunkte sehr schnell wieder eingespart haben – und zusätzlich noch von all den positiven Effekten profitieren, die wir bereits durchgegangen sind. Wie Du die Ketone zu diesem Preis bekommst, erfährst Du im Guide zur Bestellung (letztes Kapitel).

6. Einnahme und Anwendung

Okay, Deine Ketone sind da und Du fragst Dich: Wie nutze ich die jetzt am besten, damit sie schnell wirken und es sich lohnt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. In den meisten Fällen ist die 10-Tage Ketone Challenge der Start in die Anwendung der exogenen Ketone. Dieses Packet ist für Leute geeignet, die grundsätzlich der Nutzung von Koffein nicht abgeneigt sind – oder sogar recht viel Koffein konsumieren. Denn dieses „Keton-Challenge-Pack“ enthalt 20 Päckchen exogene Ketone: 10 mit Koffein (charged) und 10 ohne (coffein free).

Für den Start bietet es sich an, ein Päckchen Koffein Ketone im Zeitraum nach dem Aufstehen zu nehmen. Wenn Du vorsichtig sein willst, starte mit einem halben Päckchen und trink es mit 300-500 ml Wasser. Dann hast Du übrigens auch schon eine gute Menge Flüssigkeit aufgenommen – sehr vorteilhaft. Wenn Du frühstückst, nimm die Ketone davor. Trink nicht noch zusätzlich Kaffee. Das könnte sonst zu viel Koffein werden.

Am ersten Tag würde ich sonst erstmal nichts groß ändern. Wenn Du die Morgens-Ration gut vertragen hast, kannst Du auch abends ein halbes Päckchen nehmen – dann idealerweise ohne Koffein.

Gute Verträglichkeit? Dann nimm ab dem dritten Tag jeweils ein ganzes Päckchen. Je nach Ziel macht es Sinn, zu den Morgens-Ketonen nicht allzu viele Kohlenhydrate zu essen oder sogar zu fasten – wie es Dir gut passt. So verbesserst Du den Effekt auf den Fettstoffwechsel. Heißt? Du hast die Möglichkeit, Ketone statt des Frühstücks zu nehmen (spart Zeit, Geld und ist flexibel) oder z. B. einfach ein paar Eier und etwas Gemüse zu frühstücken.

Diese Anpassungen sind definitiv hilfreich, um den Fettstoffwechsel zu verbessern und ein guter Start. Du kannst allerdings auch selbst ausprobieren, was gut für Dich funktioniert oder nicht.

Es kann nämlich schon sein, dass sich Dein Hunger- und Appetitgefühl von selbst stark verändert, sobald Du die Ketone einnimmst.

Exogene Ketone ohne Koffein kann man ähnlich einsetzen. Ein guter Freund von mir, der mit den Ketonen gestartet ist, nahm die koffeinfreien Ketone nach seinem Frühstück zu sich und hatte plötzlich kein Mittagstief mehr. Innerhalb der ersten Tage verschwand auch sein morgendlicher Hunger und einige gesundheitliche Themen waren nach wenigen Wochen gegessen. Für ihn als Sportler war es erstaunlich, dass er trotz weniger Hunger und vor allem weniger Nachdenken übers Essen seine Kraft und Muskelmasse steigern konnte. Keine Tupperdosen oder Heißhungerattacken mehr, dafür besserer Schlaf und mehr Energie.

Du merkst, es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten und die gängigste und einfachste ist es, mit der 10-Day-Drink-Ketones-Challenge zu starten und die Ketone zum Frühstück zu nehmen.

Vielleicht wichtig für Dich ist: Wenn Du die Ketone über den Link aus diesem Guide hier bestellst, bist Du als Kunde von mir eingetragen und Du kannst Dich dann für Rückfragen an mich wenden. Du bekommst dann Hilfe bei Deinen Fragen rund um die Ketone und auf Anfrage sogar noch zusätzlich meinen Bestseller, Intelligent Essen, gratis dazu.

7. Fazit

Ich hoffe, Dir hat dieser kleine Guide zu den Ketonen weitergeholfen und es sind möglichst wenige Fragen offengeblieben.

8. Guide zur Bestellung

Du hast beschlossen, dass Du die exogenen Ketone testen möchtest?
Es sollen die richtigen, wirksamen (r-BHB)-Ketone sein, damit das Ganze auch wirkt?
Die Ketone sollen frisch sein, sodass sie haltbar sind und gut schmecken?
Und idealerweise auch der bestmögliche Preis?

Gut, so geht’s:

  1. Nutze folgenden Link
    http://vincentb.ShopKeto.com
    und klicke auf Konto erstellen.
  2. Gehe unter
    –> Shop
    –> Supplements kaufen
    unter Challenges und wähle die obere Version der 10-Day-Drink-Ketones-Challenge.
  3. Wenn Du alles richtig gemacht und meinen Link benutzt hast, bekommst Du sie mit 22% Rabatt.
  4. Schließe den Kauf ab.
  5. Für offene Fragen melde Dich bei mir – Du bekommst Support von mir, wenn Du Dich über meinen Link registriert hast. Nutze dann gern per Whatsapp die +49 1575 626 0464.

Das war es schon. Du kannst Dich auf Dein Päckchen und Deine Erfahrungen freuen!

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren und beste Grüße
Vincent Braukämper

Strength und Performance Coach in Bochum

 

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