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Exogene Ketone: Wirkung, Anwendung und Kritik 2026

Hochwertige exogene Ketone direkt vom Hersteller Exogene Ketone gehören zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die in den letzten Jahren gleichzeitig starken Hype und deutliche Kritik erfahren haben.

Besonders heikel dabei:
Im Marketing wurden ihnen teilweise Wirkungen zugeschrieben, die so nicht haltbar sind – inklusive Heilversprechen, die nicht nur rechtlich problematisch, sondern auch ethisch fragwürdig sind.

Gleichzeitig lässt sich das Thema nicht so einfach abtun.

Denn sowohl aus der Praxis als auch aus der Forschung ergibt sich ein deutlich differenzierteres Bild – mit Einsatzbereichen, die weit über das hinausgehen, was viele zunächst vermuten.

Das Wichtigste in Kürze

Exogene Ketone sind definitiv kein Wundermittel – aber signifikante Effekte lassen sich, Stand heute, ebenfalls nicht mehr von der Hand weisen.

Viele Missverständnisse entstehen dadurch, dass ihre potenziellen Effekte sich nicht auf einen einzelnen Mechanismus reduzieren lassen.

Ketone-Präparate wirken gleichzeitig auf mehreren Ebenen des Stoffwechsels:

  • als alternative Energiequelle, die unabhängig von Insulin genutzt werden kann
  • als Signalmoleküle, die u. a. Entzündungsprozesse und hormonelle Systeme beeinflussen
  • im Gehirn, wo sie die Energieverfügbarkeit stabilisieren können
  • und im gesamten Stoffwechsel, z. B. über Blutzuckerregulation und Appetitkontrolle

Daraus ergeben sich – je nach Kontext – mögliche Effekte wie:

  • stabileres Energielevel und weniger Einbrüche
  • weniger Hunger und Heißhunger
  • verbesserte Konzentration und mentale Leistungsfähigkeit
  • Unterstützung beim Einstieg in Fasten oder Ernährungsumstellungen
  • indirekte Verbesserung metabolischer Prozesse (z. B. des Fettstoffwechsel)

Wie stark diese Effekte ausfallen, hängt stark vom individuellen Stoffwechsel, der Anwendung und der Form der verwendeten Ketone ab.

Deshalb gehen Erfahrungen mit exogenen Ketonen oft deutlich auseinander.

Richtig eingesetzt, können sie in bestimmten Bereichen spürbare Effekte haben:

  • stabileres Energielevel statt ständiger Schwankungen
  • weniger Hunger und Heißhunger, besonders bei instabilem Blutzucker
  • klarerer Fokus und deutlich erhöhte mentale Leistungsfähigkeit
  • Unterstützung des Fettstoffwechsels
  • leichterer Einstieg in Fasten oder ketogene Phasen
  • verbesserte Regeneration und Belastbarkeit, je nach Kontext

Was sind exogene Ketone?

Exogene Ketone sind Ketonkörper, die von außen, z. B. durch Keto Drinks, zugeführt werden.

Ketonkörper sind Energielieferanten mit besonderen Eigenschaften. Der Körper kann sie theoretisch selbst herstellen. Allerdings ist das sehr aufwändig und erfordert spezielle Ernährungsformen. Deswegen sind die Ketone-Präparate für Viele ein alltagstauglicherer Weg in die Ketose – den Zustand, in dem Ketone genutzt werden.

Vergleich exogene Ketone und ketogene Ernährung
So gelangen Ketonkörper in den Stoffwechsel – je nachdem, ob sie durch eine ketogene Ernährung oder Fasten entstehen oder als Pulver getrunken werden.

Ketone-Präparate kommen in der Regel als Ketonsalze – also ein Keton-Anion, das an einem Natrium-, Magnesium- oder Calcium- Ion gekoppelt ist.

Sie liegen als Pulver vor, werden in Wasser aufgelöst und getrunken.
Alternative Darreichungsformen sind Ketonester – dazu später mehr.

Hinweis

Stand heute gibt es recht viele Anbieter für exogene Ketone oder Produkte, die unter dieser Kategorie geführt werden. Nur wenige davon sind in der Praxis wirksam.

Exogene Ketone Testsieger

Je nach Zusammensetzung, Qualität und Form können sich Wirkung und Verträglichkeit deutlich unterscheiden.

Das ist auch einer der Gründe, warum Erfahrungen mit Ketone-Präparaten so unterschiedlich ausfallen.

Wer sich primär dafür interessiert, welche Produkte sinnvoll sind und worauf es dabei ankommt, findet hier eine ausführliche Einordnung sowie einen vollständigen Vergleich der aktuell verfügbaren Optionen.

rBHB Ketone Molekül
Häufig  wird von r-BHB Ketonen gesprochen: r-BHB steht für rechtsdrehendes Beta-Hydroxybutyrat – bioidentische Ketonkörper

Exogene Ketone Nebenwirkungen

Nebenwirkungen treten selten auf und beschränken sich in erster Linie auf:

  • Durchfall bei zu schnellem Trinken.
  • Leichte Kopfschmerzen bei den ersten Anwendungen (sehr selten).
  • Magenbeschwerden bei Keton-Estern.

Sie unterscheiden zudem, je nachdem, welches Präparat genutzt wird.

Bevor wir tiefer einsteigen:

Wenn Dich vor allem interessiert, wie sich exogene Ketone in der Praxis auswirken, mit konkreten Erfahrungen, Messwerten und typischen Verläufen, findest Du hier einen ausführlichen Erfahrungsbericht.

Warum wirken exogene Ketone (nicht)?

Der Großteil der Erklärungen zu diesem Thema ist nicht ansatzweise vollständig.

Im Marketing für Ketone heißt es: Sie liefern schnelle Energie. Sie verbessern den Fettstoffwechsel.

Bei kritischen Medfluencern und Influencern hingegen wieder: „Ketone zu trinken, um den Stoffwechsel zu verändern, ist wie sich mit Schweiß einzureiben, um die Effekte vom Sport zu haben“.

Das Gefährliche: Beides enthält eine Teilwahrheit. Aber beides ist stark vereinfacht und verzerrt.

Schaffen wir Klarheit:

1. Ketone sind keine gewöhnlichen Energieträger

Denn sie können von fast allen Zellen (einzige Ausnahme: rote Blutkörperchen) direkt zur Energiegewinnung genutzt werden.

Entscheidend:
Dafür wird kein Insulin benötigt.

Bedeutet in der Praxis: 

Ketonkörper funktionieren auch unter kritischen Bedingungen, z. B.:

  • bei stark schwankendem Blutzucker
  • Insulinresistenz
  • hoher Stressbelastung

An dieser Stelle entsteht oft ein Missverständnis:

Möglicherweise kommt nun die Frage auf: Wieso sollte ich dann mehr Energie benötigen?
Denn es ist ja in der Regel genug Energie in Form von Nahrung und Körperfett vorhanden.

Der entscheidende Faktor ist allerdings die Verwertbarkeit der Energieträger.

Genau hier liegt eines der zentralen Probleme moderner Stoffwechselstörungen – und einer der wichtigsten Ansatzpunkte für Ketonkörper. Mehr dazu später.

2. Wirkung der Ketone im Gehirn (meist Schlüsselfaktor)

Während messbare Effekte im gesamten Körper nachweisbar sind, entsteht der Großteil der spürbaren Wirkungen im Gehirn.

Steigende Anzahl wissenschaftlicher Studien zu exogenen Ketonen
Die Forschung zu exogenen Ketonen hat in den vergangen Jahren stark zugenommen und produziert mehr und mehr belastbare Ergebnisse.

Das Gehirn hat einen hohen Energiebedarf (ca. 25% der Gesamtenergie), verfügt jedoch nicht über eigene Energiespeicher. Ergo, es muss extern versorgt werden.

Wenn diese Versorgung nicht stabil ist oder die Energie nicht verwertet werden kann, so äußert sich das i. d. R. über typische Symptome wie

  • Konzentrationsprobleme oder nebeligen Kopf (Brainfog)
  • mentale Ermüdung
  • erhöhte Reizbarkeit, Stress
  • Heißhunger (i. d. R. auf Süßes und Salziges)

Ketonkörper können in diesem Fall als alternative Energiequelle dienen – und werden auch dann noch genutzt, wenn die Glukoseverwertung eingeschränkt ist.

Genau hier entsteht der Effekt, den viele als „mentale Klarheit“ beschreiben.

3. Signalwirkung: der unterschätzte Teil

Ketone sind nicht nur Energieträger, sondern auch Signalmoleküle.

Sie beeinflussen u. a.:

  • Entzündungsprozesse
  • hormonelle Regulation (z. B. Hunger und Sättigung – über Ghrelin und Leptin)
  • oxidative Stressreaktionen

Dadurch entstehen Effekte, die über reine Energie hinausgehen, z. B.:

  • weniger Heißhunger
  • stabileres Energielevel
  • bessere Regeneration

4. Warum die Wirkung oft unterschiedlich ist

Trotzdem berichten nicht alle Menschen von sofortigen, starken Effekten.

Das liegt nicht nur am Produkt – sondern vor allem am Ausgangszustand:

Ketonkörper gelangen über spezielle Transporter (z. B. MCT1 –Monocarboxylat-Transporter 1) durch die Blut-Hirn-Schranke. Wie gut das funktioniert, hängt stark davon ab, wie viele dieser Transporter bereits vorhanden sind. Dies wird bestimmt durch:

  • Genetik – manche Menschen haben einfach einen Vorteil.
  • Sport (insbesondere Ausdauer) – erhöht die Transporterzahl
  • Erfahrungen mit Fasten, Carb-Cycling oder ketogener Ernährung

Diese Menschen spüren die Wirkungen exogener Ketone i. d. R. schneller und deutlicher.
Bei anderen hingegen dauert es, bis sich die Transporter aufgebaut haben. Dies geschieht allerdings automatisch durch die regelmäßige Präsenz von Ketonkörpern (ergo, längerfristige Einnahme).

rBHB, lBHB und C5 Ketone – Unterschiede und Wirkung

Lange Zeit ging man – auch in der Wissenschaft – davon aus, dass r-BHB Ketone die einzige wirksame und bioidentische Ketonform seien. Isomere wie L-BHB galten als minderwertig, wirkungslos oder sogar hemmend für die Wirkung von r-BHB.

Diese Vorstellung ist – Stand heute – überholt.

Vorab: Verschiedene Ketonkörper haben verschiedene Wirkungen – je nach Darreichungsform, Kombination und Dosierung.

Schauen wir genauer hin:

R-BHB – direkte, schnelle Energie

R-BHB (rechtsdrehendes Beta-Hydroxybutyrat) ist die Form, die der Körper (in Ketose) selbst hauptsächlich produziert (sofern man ketosefähig ist).

Sie wird schnell aufgenommen und kann direkt zur Energiegewinnung genutzt werden.

Typisch für r-BHB:

  • schneller Anstieg der Ketonwerte im Blut
  • kurzfristig spürbare Effekte (z. B. Fokus, Energie)
  • direkte Nutzung in den Mitochondrien

Das ist die Hauptfunktion – und erklärt auch die unmittelbar spürbaren Effekte.

Darüber hinaus wirkt r-BHB jedoch nicht nur als Energieträger:

Es beeinflusst auch verschiedene Prozesse im Körper, u. a.:

  • Effizienz der Energieproduktion (z. B. im Herzmuskel – oft spürbar bei Ausdauerleistung)
  • Entzündungsprozesse (häufig spürbar bei Haut, Verdauung oder allgemeinem Wohlbefinden)
  • zelluläre Signalwege (z. B. stabileres Energielevel, weniger Heißhunger, bessere Anpassung an Stress)

Diese Effekte sind weniger unmittelbar spürbar, aber langfristig relevant.

Deshalb wurde r-BHB lange als Goldstandard betrachtet, doch wie bereits erwähnt, darf dies nun differenzierter betrachtet werden.

l-BHB – langsamer, begrenzt, aber länger wirksam

l-BHB (linksdrehendes Beta-Hydroxybutyrat) wurde lange als weniger relevant eingestuft – vor allem, weil es langsamer metabolisiert wird.:

  • l-BHB bleibt deutlich länger im Blut
  • ein Teil wird im Körper in r-BHB umgewandelt
  • es hat eigene Effekte, u. a. im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen und zellulärer Regulation

In der Praxis wirkt es weniger wie ein „Energie-Peak“, sondern eher wie eine verlängerte, stabilisierende Komponente im Hintergrund.

Das kann sich u. a. bemerkbar machen durch:

  • konstanteres Energielevel über mehrere Stunden
  • weniger Schwankungen im Fokus und in der Leistungsfähigkeit
  • unterstützende Effekte auf entzündungsbezogene Prozesse

Auch im Gehirn wird l-BHB genutzt – allerdings nicht primär für schnelle Energie, sondern eher im Rahmen seiner länger anhaltenden und regulatorischen Wirkung.

Entscheidend ist dabei die Dosierung:

Zu geringe Mengen zeigen oft kaum Effekte.
Zu hohe oder schlecht abgestimmte Mengen können hingegen die Wirkung abflachen, weniger klar spürbar machen und somit auch die Wirksamkeit von r-BHB torpedieren.

Erst im richtigen Verhältnis – insbesondere in Kombination mit r-BHB – entfaltet l-BHB sein tatsächliches Potenzial.


Zur Einordnung:

R-BHB bleibt der klare Treiber für die relevanten Effekte exogener Ketone.
L-BHB kann diese Wirkung stabilisieren – oder sie komplett zerstören.


C5-Ketone – Vorstufe mit eigenem Weg

Neben klassischen Ketonkörpern sind 2026 nun auch sogenannte C5-Ketone im Markt verfügbar.

Sie werden vergleichsweise langsamer metabolisiert, produzieren mehr Energie und haben eine höhere Halbwertzeit (mehr Details dazu in diesem Artikel).

Was bringt das?

Genau hier entsteht ein hoch relevanter Unterschied.

Während klassische Ketone recht kurzfristig und im Zeitverlauf abnehmend Energie liefern, läuft die Energieproduktion über C5-Ketone recht langsam an.

Allerdings setzt ein einzelnes C5-Keton-Molekül deutlich mehr ketogene Energie frei als ein r-BHB oder l-BHB-Molekül.

Der Effekt:

In Reinform würden C5-Ketone nach einigen Stunden beginnen zu wirken und einen kontinuierlichen Energiestrom im Hintergrund produzieren.

Entscheidend ist also die Kombination

In Kombination mit r-BHB und l-BHB ergibt sich ein anderes Wirkprofil:

  • r-BHB hebt das Ketonlevel schnell an (30–60 Minuten)
  • l-BHB verlängert und stabilisiert die Verfügbarkeit
  • C5 sorgt zeitversetzt für zusätzliche Ketonkörper und hält das Niveau länger aufrecht

Ergebnis:

In Kombination mit r-BHB und l-BHB hingegen wird das Basis-Ketone-Level sehr zügig (nach 30-60 min) angehoben. Die C5 Ketone erhöhen es und stabilisieren es nach hinten hinaus.

Ergo: Sie verstärken die Wirkung und halten diese verstärkte Wirkung deutlich länger aufrecht.

Ketone im Blut gemessen: r-BHB vs K1 Ketones mit C5 Ketonen
Beispiel: Ketone-Level im Blut reines r-BHB vs. r-BHB in Kombination mit l-BHB und C5 (in K1 Ketones).

Warum nehmen Menschen mit Ketonen ab – obwohl sie Kalorien liefern?

Ketone wurden nicht als Abnehm-Produkt entwickelt, sondern – ursprünglich – als Performance Tool für die Navy-Seals.

Dennoch ist einer der Hauptgründe, warum sich Menschen für exogene Ketone interessieren, das Thema Gewichtsverlust. Genauer gesagt: Fettverlust. Und sie werden bereits als heißeste (und gesündere) Alternative zur Abnehmspritze gehandelt.

Der scheinbare Widerspruch: Ketone haben Kalorien.
Wieso berichten also so viele Menschen trotz zusätzlicher Kalorien vom Gewichtsverlust?

Erklärungen, wie dass Ketone Fett verbrennen würden, sind fachlich schlicht und ergreifend nicht haltbar.


Exkurs:
Wenn die Leber selbst Ketone herstellt, werden dafür freie Fettsäuren (aus Nahrungs- oder Körperfett) genutzt.
Bei exogenen Ketonen ist das nicht der Fall. Die Fähigkeit zur Ketolyse in der Leber wird hier nicht genutzt.
Ergo: Keine direkte Fettverbrennung durch exogene Ketone.


Dennoch liegt der Denkfehler hier im Detail: Zusätzliche Kalorien.

Machen wir es greifbar.

Bei Fettverlust-Problemen ist die Kalorienaufnahme i. d. R. nicht die Ursache, sondern ein Symptom.

Lies diesen Satz nochmal.

Was genau ist damit gemeint?

Rein theoretisch ist die Kalorienaufnahme steuerbar.
Jeder weiß das.

„Iss einfach weniger und beweg Dich mehr – so einfach ist das“ – hat jeder schonmal gehört.

Klappt allerdings bei den wenigsten langfristig und kann in einigen Fällen sogar in Burnout ähnlichen Zuständen, Rückschlägen durch Erkrankungen etc. resultieren.

Wieso funktioniert diese so einfache Lösung also für so viele Abnehmwillige nicht und was können exogene Ketone hier möglicherweise verändern?

Die tieferliegende Ursache ist in vielen Fällen:

Insulinresistenz –

oder Vorstufen davon (betreffen in Summe mindestens 30% der Bevölkerung – Dunkelziffer wahrscheinlich höher).

Die Folgen:

  • Hunger & Heißhunger.
  • Schwankender Blutzucker, schwankende Energie –> Stress fürs System.
  • Energie ist zwar vorhanden, aber kann nicht verwertet werden.

Genau hier setzen Ketone an:

Wie bereits erwähnt, liefern sie insulinunabhängige Energie. Bedeutet: Die Energie kommt in den Zellen an, auch, wenn diese insulinresistent sind.

Dadurch

  • stabilisieren Ketonkörper die Energieversorgung im Gehirn (hier beginnt die Insulinresistenz übrigens lange, bevor sich äußerlich Symptome zeigen)
  • reduzieren sie Hunger und Heißhunger, insbesondere auf süße Snacks

(Vielleicht ist es Dir aufgefallen: Die eigentlichen zusätzlichen Kalorien sind nicht die exogenen Ketone – mit 30-45 kcal pro Tagesration – sondern unnötige Snacks und Ausrutscher.)

Die Folgen:

  • Essverhalten wird steuerbarer – ohne, dafür enorme Willenskraft aufbringen zu müssen
  • Stress wird reduziert (Energielöcher und Blutzucker Spitzen sind starke Stresstrigger)
  • Energie, z. B. für Bewegung etc. ist vermehrt vorhanden

Zudem verbessern Ketonkörper die Gesundheit und erhöhen die Anzahl der Mitochondrien – die Zellkraftwerke, in denen Fett verbrannt wird.

Durch die Kombination dieser Effekte, sowie einiger weiterer (z. B. verbesserter Schlaf), verbessert sich die Insulinsensitivität wieder und der Fettstoffwechsel kann wieder besser in Gang kommen.

Fazit:

Exogene Ketone verbrennen kein Fett, sondern – richtig eingesetzt – schaffen sie die Grundlage, die Fettverbrennung wieder ermöglicht.

Wie nutzt man exogene Ketone sinnvoll?

Es liegt auf der Hand:

Wer erwartet, nichts zu verändern und durch zusätzliche Kalorien automatisch Fett zu verlieren, wird in den meisten Fällen enttäuscht.

Ausnahmen können Fälle bilden, in denen bereits viele positive Lifestyle Faktoren integriert sind und die Optimierungen auf Zellebenen den Weg für den Fettstoffwechsel final freiräumen.

In der Praxis besteht der größte Nutzen der Ketone-Präparate darin, dass sie es ermöglichen, bestehende Muster zu durchbrechen, z. B. durch

  • weniger Snacks und Heißhunger
  • stabileres Essverhalten
  • mehr Energie für Bewegung und Alltag

Für viele reicht dieses Verständnis bereits aus.

Wenn Du an dieser Stelle vor allem wissen willst,

  • welche exogenen Ketone tatsächlich funktionieren
  • und worauf du bei der Auswahl achten solltest

findest du hier eine detaillierte Einschätzung und den aktuellen Vergleich der besten Produkte.

Exogene Ketone Testsieger

Wenn du hingegen tiefer verstehen möchtest,

  • welche weiteren Effekte Ketone im Körper haben
  • und warum sie weit über das Thema Fettverlust hinausgehen

schauen wir uns das im nächsten Abschnitt genauer an:

Einfluss exogener Ketone auf Hunger und Heißhunger

Ein zentraler Mechanismus hinter der Wirkung exogener Ketone  ist das Thema Hunger und Heißhunger – und genau hier wird es konkret.

Wie entsteht Heißhunger?

Heißhunger entsteht fast immer dann, wenn die Energieversorgung im Gehirn instabil wird – meist ausgelöst durch einen abfallenden Blutzuckerspiegel. Das löst eine starke Stressreaktion aus.

(Das Gehirn denkt, es müsse nun sterben, da es in ein Energieloch fällt.)

Das instinktive Bestreben ist nun: Schnelle Energie bekommen, um zu überleben.
Die Lösung im Alltag: Meist Süßigkeiten oder Snacks mit schnellen Kohlenhydraten wie Weißmehl.

Der Teufelskreis aus Heißhunger, Kohlehydraten und Insulinresistenz
Der übliche Teufelskreis – stark vereinfacht dargestellt

Dies wiederum führt zu immer stärkeren Schwankungen im Blutzucker, Stress und langfristig auch oft in die Insulinresistenz.

Kann Ketone trinken das verhindern?

Ketone stabilisieren den Blutzucker – sogar nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit (Falkenhain et al. 2022). Dadurch werden die beschriebenen Schwankungen verhindert. Zudem kann das Gehirn Ketonkörper als Energiequelle nutzen, sodass selbst bei niedrigem Blutzucker kein Heißhunger aufkommt.

Ketonkörper reduzieren Hunger

Nicht nur Heißhunger, sondern auch das allgemeine Hungergefühl können durch Ketonkörper reduziert werden. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Zum einen beeinflussen sie das Hungerhormon Ghrelin (Stubbs et al. 2017). Niedrige Ghrelinspiegel senken sofort Hunger und Appetit.

Zum anderen haben sie eine Signalwirkung. Da sie insulinunabhängig aufgenommen werden, können sie selbst bei insulinresistenten Menschen zügig in die Zellen gelangen und diese energetisieren. Klingt kompliziert?


Exkurs Insulin

Insulin ist ein Hormon, das vor allem bei steigendem Blutzucker ausgeschüttet wird. Es bringt Zucker und andere Nährstoffe in die Zellen und trägt zur Stabilisierung des Energiestoffwechsels bei.

Bei Diabetes, Prädiabetes oder einer Insulinresistenz sind Blutzucker und Insulin permanent erhöht. I. d. R. sammeln sich dann auch freie Fettsäuren im Blut – und blockieren die Insulinrezeptoren. Nährstoffe gelangen dann nicht mehr in die Zellen.


Einfach gesprochen bedeutet das: Betroffene haben ständig Hunger, aber nie Energie.

Ketone können diesen Kreislauf durchbrechen, indem sie in die Zelle gelangen und dort signalisieren, dass Energie vorhanden ist. Das reduziert potenziell unnötiges Verlangen nach ständigem Essen und entspannt zusätzlich das Nervensystem. Zudem erleichtert es den Einstieg in positive Gewohnheiten wie z. B. mehr Alltagsbewegung.

Mehr gesunde Mitochondrien durch exogene Ketone

Mitochondrien sind die Kraftwerke in den Zellen, die Energie verbrennen. Auch das Körperfett wird in letzter Konsequenz hier oxidiert.

Mitochondrien verbrennen Kohlenhydrate, Fett und Ketone
Stoffwechselaktive Zellen haben bis zu 1000 Mitochondrien

Exkurs Fettstoffwechsel

Körperfett liegt in Form von Triglyceriden vor. Im Normalfall wird es bei Bedarf mobilisiert. Das bedeutet, dass es zu freien Fettsäuren aufgespalten wird. Diese gelangen dann ins Blut, über das Carnitin-Transportsystem in die Zellen und werden dort in den Mitochondrien verbrannt.

Allerdings verhindern z. B. hohe Blutzucker– bzw. Insulinspiegel, dass Körperfett mobilisiert wird. Dadurch wird die Fettverbrennung von vornherein blockiert. Und auch die Mitochondrien müssen im Folgeschritt in der Lage sein, Fett zu verbrennen. Das ist nicht immer gegeben.


Es schließt sich also bereits der erste Kreis: Ketone regulieren den Blutzucker und machen dadurch, sofern dieser erhöht ist, die Mobilisierung von Körperfett häufig erst möglich.

Sowohl um Fett zu verbrennen als auch, um im Alltag oder sogar im Sport Energie zu haben, sind intakte Mitochondrien unerlässlich. Und je mehr gesunde Mitochondrien vorhanden sind, desto mehr Energie kann produziert werden – auch im Fettstoffwechsel.

Exogene Ketone regen die Mitochondrien Biogenese an (Maalouf et al. 2007, Kovacs et al. 2021). Mehr neue, gesunde Mitochondrien – die Grundlage des Fettstoffwechsels.

Auch, wenn einige der folgenden Faktoren ebenfalls dem Fettstoffwechsel zuträglich sind, dürfte an dieser Stelle klar sein:

Die richtigen Ketone Drinks können beim Abnehmen helfen, da sie die Rahmenbedingungen für den Fettstoffwechsel verbessern und den Hunger senken.

Selbstredend ist es dann Sache des Anwenders, nicht trotzdem zusätzlich Unmengen an Schokolade und Zucker-Getränken zu konsumieren, um Erfolg zu haben.

Exogene Ketone reduzieren Entzündungen

Ketonkörper wirken grundsätzlich entzündungsregulierend und antioxidativ (Noh et al. 2006, Maalouf et al. 2007, Soni et al. 2022). Das hat weitreichende Wirkungen:

1. Weniger Zellstress.

Entzündungen und freie Radikale (ROS) lösen Stress auf Zellebene aus. Die Folgen:

  • Schnellere Alterung.
  • Höheres Stresslevel.
  • Wassereinlagerungen (z. B. in den Beinen).
  • Schlechter Schlaf.

Erhöhter Stress führt zudem zu erhöhten Blutzucker- und Insulinspiegeln und blockiert dadurch den Fettstoffwechsel.

Ketonkörper können freie Radikale neutralisieren und Entzündungen reduzieren. Unter anderem dadurch entsteht ihr Anti-Aging-Effekt. Zudem können sich Wassereinlagerungen und Lipödeme auflösen.

2. Bessere Insulinsensitivität

Die Reduktion von Entzündungen ist übrigens einer weiterer Mechanismus, über den exogene Ketone die Insulinsensitivität beeinflussen. Je entzündeter, desto insulinresistenter.


Insulinsensitivität einfach erklärt:

Sie bestimmt, was mit dem Essen passiert.
Gelangen die Nährstoffe ins Bauchfett oder werden sie genutzt, um Energie zu produzieren, den Körper zu erneuern und Muskeln aufzubauen?

Je insulinsensitiver, desto einfacher sind Muskelaufbau, konstante, hohe Energie und Fettverbrennung.

Übrigens: Insulinsensitivität ist auch der einzige Faktor, der den Verlust von Bauchfett positiv beeinflussen kann.


Dass allein dieser Punkt enormen Einfluss auf Fettverbrennung, Energielevel und sogar Muskelaufbau haben kann, liegt damit auf der Hand.

3. Systemische Entzündungen, Neuroinflammation und Autoimmun Krankheiten

Eine besondere Eigenschaft von Ketonkörpern ist, dass sie die Blut-Hirn-Schranke passieren und ihre antientzündliche Wirkung auch im Gehirn und im Nervensystem entfalten können.

Deswegen haben sie teils weitreichende Wirkungen. Im Bereich Demenz-Prävention und Behandlung werden sie bereits erfolgreich eingesetzt.

Dennoch ist an dieser Stelle Vorsicht geboten: Es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel und nicht um ein Arzneimittel. Auch, wenn Nahrung und Nährstoffe sicherlich in einigen Fällen besser heilen als Medikamente, muss von entsprechenden Aussagen Abstand genommen werden.

Arzt hebt warnend den Zeigefinger

Um allerdings nun keine unnötige Enttäuschung zu verursachen: In den FAQs am Ende gehen wir auf ein paar individuelle Erfahrungen zu diesen kritischen Themen ein.

Das macht Ketone trinken mit Schlaf und Stress

Es konnte bereits gezeigt werden, dass r-BHB Ketone den Schlaf verbessern (Robberechts et al. 2023). An diese Stelle muss ich allerdings aus der Praxis intervenieren:

Mir sind einerseits Leute bekannt, die durch Ketone zum ersten Mal seit Jahren wieder gut schlafen konnten. Andererseits kenne ich auch Fälle, bei denen das Energielevel nach abendlichem Ketone trinken so stark anstieg, dass sie nachts keine Ruhe fanden. Hier darf also besonders auf den individuellen Fall geachtet werden.

Grundsätzlich ist allerdings anzunehmen, dass grundsätzlich ein signifikanter positiver Einfluss vorliegt, der sich auch in den Tiefschlaf– und REM-Phasen messen lässt.

Ein guter Schlaf hat direkte, positive Auswirkungen auf Hungerhormone wie Ghrelin und die Insulinsensitivität sowie die Stressregulation. Zudem scheinen Ketone Entspannungshormone zu aktivieren.

Unterm Strich dürfen wir also fest davon ausgehen, dass sie Stress reduzieren und auch hier noch ein Pluspunkt in Sachen Fettstoffwechsel versteckt ist.

Exogene Ketone im Sport

So wirken exogene Ketone im Sport

Im Profi Radsport werden Ketonkörper schon lange eingesetzt und teils horrende Summen dafür bezahlt. Auch im Fußball und Tennis finden sie immer mehr Verwendung.

Die größten Benefits sind dabei

  • bessere Konzentration unter Ermüdung.
  • neuronale Optimierung und schnellere Reflexe.
  • Verhinderung von Hirnschäden bei Vollkontaktsportlern.
  • Längeres Durchhaltevermögen.
  • Bessere Regeneration.
  • bessere Kondition.

Die häufige Behauptung, Ketone würden die Glykogenspeicher schonen und dadurch die Ausdauerleistung verbessern, ist nicht korrekt.

Stattdessen wirken sich Ketonkörper positiv auf die Effizienz des Herz-Kreislauf-Systems aus und verbessern diese um bis zu 15% (Poffe et al. 2019, Manolis et al. 2023). Die Anwendung und Benefits unterscheiden sich je nach Sportart – hier mehr zum Einsatz im Amateur- und Profisport.

Auswirkungen der Ketonkörper auf das Gehirn

Keto-Drinks werden oft als Supertreibstoff für das Gehirn bezeichnet.

Grund dafür ist, dass Ketone vom Gehirn 30-50% schneller genutzt werden können als Glukose und bis zu 28% effizienter, da die Glykolyse übersprungen wird. Zudem fallen dabei weniger metabolische Abfallprodukte an.

Die Folge: Eine signifikant gesteigerte Leistungsfähigkeit des Gehirns. Sie äußert sich oft als besondere, geistige Klarheit oder durch erhöhte Produktivität und Konzentration.

Die anti-neuroinflammatorische Wirkung von Ketonkörpern unterstützt und verstärkt diesen Effekt mittelfristig. Denn Entzündungen auf Gehirnebene sind ein häufiger Auslöser für Brainfog (einen nebeligen Kopf).

Exogene Ketone beeinflussen Gehirn und Nervensystem

Auch hier möchte ich aber die Euphorie etwas dämpfen:

Während einige Leute innerhalb einer Stunde bereits enorm beflügelt sind, gibt es andere, die fast nichts bemerken oder erst nach wochenlanger Einnahme beginnen, von den neuronalen Effekten zu profitieren.


Reminder:

Der Grund, warum einige Anwender sofort etwas spüren und andere nicht, liegt bei der individuellen Konzentration der MCT1-Transporter (Monocarboxylat-Transporter 1 – kein Bezug zu MCT-Ölen), welche die Ketone ins Gehirn transportieren.

Die MCT1-Transporter-Anzahl wird beeinflusst durch

  • Genetik
  • Ernährung/Blutzucker (hoher BZ – weniger MCT1; Fasten – mehr MCT1)
  • Ausdauertraining (je besser die Ausdauer, desto mehr MCT1)
  • Metabolische Flexibilität
  • Anwesenheit von Ketonkörpern

Ergo: Wer hier von Anfang an gut aufgestellt ist, spürt Ketone schneller – bei anderen bauen sich die Transporter i. d. R. über einige Wochen oder Monate auf.


Übrigens: Es häuft sich anekdotische Evidenz dafür, dass exogene Ketone die Reflexe verbessern, insbesondere bei älteren Individuen.

Auch die Regeneration von Gehirnerschütterungen und neuronalen Mikrotraumata wird durch Ketonkörper unterstützt. Dies dürfte für Vollkontakt- und Ballsportler hoch relevant sein.

Energielevel und Laune

Viele Leute würden gerne mehr machen. Ihnen ist bewusst, dass ihnen mehr Bewegung, Aktivität oder vielleicht sogar Sport sehr gut tun würden.

Das Problem: Dafür fehlt häufig die Energie. Nach der Arbeit ruft die Couch und sich noch einmal aufraffen… unmöglich.

Grund dafür können die bereits erläuterten Folgen von Prädiabetes etc. sein.

Sowohl durch den besseren Schlaf als auch durch die energetisierende Wirkung aufs Gehirn berichten viele Leute, dass ihnen plötzlich das Mittagstief erspart bleibt und sie auch nachmittags noch erholt und energievoll fühlen. Auch das sind rein subjektive Wahrnehmungen, fairerweise muss man aber sagen: Eher die Regel als eine Ausnahme. Hier scheint also wirklich etwas dran zu sein.

Einige präklinische Untersuchungen deuten mittlerweile ebenfalls in diese Richtung – insbesondere der Neurotransmitter für Motivation scheint durch die richtigen Ketonkörper beeinflusst zu werden (Wood et al. 2019, Kovacs et al. 2022), besonders stark in Kombination mit sportlicher Aktivität (Poffe et al 2023).

An dieser Stelle ist die Wirkung exogener Ketone im Alltag umfänglich beschrieben. Gleich kommen wir zur Anleitung für die Einnahme und Praxisempfehlungen sowie den am häufigsten gestellten Fragen. Doch vorher stellen wir noch Eines klar:

Unterschied exogene Ketone und ketogene Ernährung

Exogene Ketone oder ketogene Diät
Ketone trinken oder ketogen ernähren? Die Unterschiede

Dazu sei gesagt: Die reine Anwesenheit von Ketonkörpern führt zu den bisher beschriebenen Effekten. Dabei ist es egal, ob diese exogen zugeführt werden oder endogen von der Leber produziert werden.

Die exogene Ketose wird durch durch das Ketone Trinken ausgelöst und dauert an, bis das aufgenommene β-Hydroxybutyrat verbraucht wurde. Das sind in der Regel 3-8 Stunden. Sie ist unabhängig von der sonstigen Ernährung. Es kann alles gegessen werden – auch Kohlenhydrate.

Wenn der Körper selbst Ketone produziert, handelt es sich um endogene Ketose (endogen = von innen). Dafür ist längeres Fasten (3-4 Tage) oder eine kohlenhydratarme (ketogene) Ernährung nötig. Die endogene Ketose geht dann von selbst weiter, bis sie durch Kohlenhydrate oder Protein unterbrochen wird.

Probleme mit der ketogenen Ernährung

Wer sich dauerhaft ketogen ernährt, benötigt keine exogenen Ketone.


Interessanterweise sind es allerdings auch häufig ketogen lebende Menschen, die zusätzlich Ketone trinken, weil sie dadurch tiefer in die Ketose kommen.


Für den Übergang in die endogene Ketose können Keto-Drinks allerdings besonders vorteilhaft sein, da sie die Übergangsphase erleichtern und z. B. die Keto-Grippe verhindern können.

Ketogene Ernährung ist nicht für jeden geeignet.

Sie hat viele gesundheitliche Vorteile, aber kann im individuellen Fall auch problematisch sein und vor allem im Alltag einschränkend.

Nachteile und Probleme der ketogenen Ernährung:

  • Mundgeruch – das entstehende Aceton wird ausgeatmet und riecht stark.
  • Einschränkung der Nahrungsmittel Auswahl – fehlende Flexibilität im Alltag und Sozialleben.
  • Cholesterin – Für Personen mit einer genetischen Disposition für hohe Cholesterinwerte ist die ketogene Nahrungsmittelauswahl problematisch.
  • Muskelaufbau – ist ketogen möglich, aber deutlich schwieriger. (Immerhin ist Insulin das anabolste Hormon und fehlt hier vollständig.)
  • Stress um das erste Mal in Ketose zu kommen. (Sobald die Ketose erreicht ist, sinken die Stresslevel allerdings.)

Zudem schaffen es viele Menschen überhaupt nicht in die Ketose, weil die Grundvoraussetzung fehlt: Ein funktionierender Fettstoffwechsel.

Denn bei der endogenen Ketose werden die Ketone in der Leber hergestellt. Dieser Prozess ist der Fettverbrennung nachgelagert. Bedeutet: Wer bereits Probleme mit dem Fettstoffwechsel hat, wird es auch schwer haben, in die endogene Ketose zu kommen und ist möglicherweise stattdessen wochenlang im Dauerstress.

Um genau diese Punkte braucht sich bei der Anwendung exogener Ketone niemand mehr Gedanken zu machen.

Die Ketone gelangen durch die Verdauung in den Körper und entfalten ihre Wirkung.

Wichtiger Hinweis: Die richtigen Ketone

Das Ganze funktioniert nur mit einer wirksamen Zusammensetzung der enthaltenen Ketonkörper.

Reine r-BHB Ketone können funktionieren.
Die aktuell besten Ergebnisse – sowohl in Bezug auf Wirkung als auch Verträglichkeit – zeigen jedoch gezielte, genau dosierte Kombinationen aus:

  • r-BHB (schnelle, direkt verfügbare Energie)
  • l-BHB (länger anhaltende, stabilisierende Effekte)
  • C5-Ketonen (verlängerte und erhöhte Ketone-Spiegel)

Entscheidend ist nicht nur der Wirkstoff an sich, sondern das Verhältnis und die Qualität der Kombination.

Genau hier unterscheiden sich wirksame Produkte von solchen, die kaum spürbar sind.

Mittlerweile gibt es in Europa verschiedene Anbieter für Ketone-Präparate. Wir haben sie alle getestet und verglichen – hier geht es zum Warentest und Testsieger.

Anwendung exogener Ketone – wie nehmen?

Ketonsalze werden in Wasser gelöst und getrunken. Dabei ist darauf zu achten, den Keto Drink nicht zu schnell zu trinken. Gerade bei den ersten Anwendungen empfiehlt sich ein Zeitfenster von 15-30 Minuten. Dadurch werden Nebenwirkungen wie Durchfall vermieden.

Exogene Ketone Pulver anrühren
Das Ketone Pulver wird in 500-1000 ml Wasser aufgelöst.

Wer besonders sicher gehen möchte, nimmt die Ketone nach einem Snack oder einer Mahlzeit ein und startet mit einem halben Sachet.

Wie oft sollte man Ketone trinken?

Ein bis drei Anwendungen täglich können sinnvoll sein. Dazu sei gesagt: Mit einer Anwendung täglich lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen.

Exogene Ketone – wann nehmen?

Ketone können zu verschiedenen Zeitpunkten sinnvoll eingesetzt werden.

  1. Morgens, nach dem Frühstück.
    Hier regulieren sie den Blutzuckerspiegel und das Energielevel und entfalten sämtliche anderen der beschrieben Wirkungen und verhindern in vielen Fällen das Mittagstief.
  2. Morgens, zum Intervallfasten.
    Ketone machen das Intervallfasten einfacher. Zudem signalisieren sie der Zelle und dem Gehirn, dass Energie vorhanden ist. Dadurch reduzieren sie die Cortisolspiegel.
  3. Mittags, nach dem Essen.
    Auch hier stabilisieren sie das Energielevel.
  4. Nachmittags/Abends.
    Hier werden sie meist genutzt, um Heißhunger am Abend zu verhindern, Abends noch einmal konzentriert oder energievoll zu sein oder besser zu schlafen.

Es gibt unzählige, weitere Szenarien für einen sinnvollen Einsatz – und falsch machen kann man nicht wirklich etwas.

Exogene Ketone kaufen

Zugelassene exogene r-BHB Ketone gibt es nicht bei DM, auf Amazon, bei Etsy oder in der Apotheke. Dort werden entweder keto-geeignete Produkte unter irreführenden Bezeichnungen geführt, wirkungslos dosierte l-BHB/r-BHB Mixe verkauft oder alte Produkte abgesetzt.

Der sicherste und günstigste Weg, die wirksamen Ketone vom Testsieger zu kaufen, ist sie beim Hersteller selbst zu bestellen.

Kritik an exogenen Ketonen

Auch in diesem Guide haben wir kein Blatt vor den Mund genommen und die Limitierungen des neuen Hype-Supplements klar herausgestellt.

Allerdings darf auch klar gestellt werden: Viele Kritiker der Keton-Supplemente haben die Wirkung einfach nicht verstanden oder nutzen das Thema, um eigene Interessen zu bewerben. Zudem können negative Erfahrungen mit wirkungslosen Präparaten ebenfalls das Bild verzerren.

Fazit und FAQs

Ketone-Drinks sind kein Wundermittel, aber können viel Positives bewirken und sogar lebensverändernd sein. Vor allem, wenn sie nicht als Ausrede für einen ungesunden Lebensstil genutzt werden, sondern eingesetzt werden, um diesen zu etablieren oder zu unterstützen, sind sie das möglicherweise wirkungsvollste Mittel am Markt.

Für manche Anwender sind sie einfach nur eine Steigerung der Performance – und für andere hingegen der Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Sollte dieser Artikel Fragen offen gelassen haben, schreibe sie gern in die Kommentare. Ich greife sie dann in den FAQs auf.

Herzliche Grüße
Vincent Braukämper

FAQ – häufig gestellte Fragen

Welche exogenen Ketone sind die besten?

Die besten Ketone-Präparate sind ein gezielt dosierter Tri-Blend aus r-BHB, l-BHB und C5-Ketonen mit hoher Verträglichkeit, bestmöglicher Wirksamkeit und dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Dafür gibt es einen Test sämtlicher Angebote auf dem europäischen Markt.

Die Produkte vom Testsieger sind hier zu finden.

Wie werden exogene Ketone hergestellt?

Das kommt darauf an, ob es Ketonester, -diole oder Ketonsalze sind. Ester und Diole werden synthetisch hergestellt. Ketonsalze werden durch natürliche Fermentationsverfahren aus Pflanzen gewonnen.

Sind exogene Ketone vegan?

Die Präparate werden zu 100% aus Pflanzenstoffen gewonnen und sind somit vegan.

Helfen exogene Ketone bei MS?

MS (Multiple Sklerose) ist eine entzündliche Autoimmun Erkrankung. Exogene Ketone sind nicht zur Behandlung von MS zugelassen und dürfen dafür nicht empfohlen werden. Allerdings gibt es diverse Anwender, die von deutlichen Verbesserungen und sogar dem Ausbleiben weiterer MS-Schübe berichten.

Helfen exogene Ketone bei Migräne?

Migräne kann durch einen Energiemangel im Gehirn oder Stress ausgelöst werden. Beides wird durch Ketonkörper verbessert. Entsprechend haben Ketone-Drinks hier Potenzial, eine Verbesserung herbeizuführen und können Teil der Lösung sein. Hier mehr zu Migräne und den Hintergründen.

Exogene Ketone – wie lange nehmen?

Die Dauer der Anwendung hängt vom Ziel ab. Für Stoffwechseloptimierung sind mindestens 3-6 Wochen anzuraten. Ketone können so lange genutzt werden, wie man möchte.

Wie schnell wirken die Ketone-Präparate?

Die spürbare Wirkung setzt innerhalb einer Stunde nach dem Trinken ein. Mittel- und langfristige Wirkungen treten meist nach 3-6 Wochen ein.

Ich spüre die Wirkung nicht – was tun?

Ca. die Hälfte der Anwender spüren keine sofortige, starke Wirkung. Das liegt meist daran: Die Anzahl der MCT-1-Transporter ist zu gering und dadurch erreichen wenige Ketone das Gehirn. Diese Transporter bauen sich mit der Zeit auf.

Ich messe keine Ketone im Blut?

Dieser Fall ist besonders verunsichernd. In der Regel ist nach der Einnahme eines Sachets ein signifikanter Anstieg der Ketosewerte in Blut und Urin messbar. Ist dies nicht der Fall, liegt eine Hypersensitivität vor: Die Zellen absorbieren die Ketone so schnell, dass sich keine messbare Erhöhung der Konzentration im Blut aufbauen kann.

Meist ist die Wirkung nach einigen Wochen in diesen Fällen besonders stark.

Sind exogene Ketone zusätzliche Kalorien?

Das kommt darauf an, wie man sie einsetzt. Möchte man die exakt selbe Ernährung wie vorher beibehalten, sind die Ketone Drinks zusätzliche Kalorien.

Nutzt man hingegen ihre Appetit regulierende Wirkung oder bewegt sich durch die energetisierende Effekte mehr, sparen sie unterm Strich Kalorien ein oder erhöhen den Verbrauch.

Welche Inhaltsstoffe haben Prüvit Ketone?

Ein Sachet Keto NAT von Prüvit enthält 45 kcal. Zudem sind B-Vitamine, Taurin, C-Med100 und Magnesium.

Exogene Ketone Inhaltsstoffe NAT Die Inhaltsstoffe sind so ausgewählt, dass sie die Wirkung der Ketone maximieren. So verbessern z. B. Magnesium, Taurin und die B-Vitamine direkt die Funktion der Mitochondrien.

Wie viele Kalorien haben exogene Ketone?

Eine Anwendung Ketone enthält 30-45 kcal.

Warum enthalten die Ketone Natrium, Magnesium und Calcium?

Es handelt sich um Ketonsalze. Das bedeutet, dass das positiv geladene, anionische Keton-Molekül an ein positiv geladenes Kation gebunden ist.

So ist sind z. B. ca. 9 r-BHB Moleküle an ein Natrium Ion gebunden.
Das Verhältnis von Natrium, Calcium und Magnesium zu r-BHB beträgt i. d. R. 8 zu 1 bis 9 zu 1. (Quelle: Dr. Jacob Wilson, federführender Forscher und Entwickler der r-BHB Ketonsalze).

Welche Magnesiumart ist in den Pruvit Ketonen?

Es handelt sich um rBHB-Magnesium, da das Magnesium mit dem Ketonmolekül ein Salz bildet.

Helfen exogene Ketone bei Depressionen, Angststörungen oder ADHS?

Keton-Präparate sind keine Medikamente und nicht für die Behandlung entsprechender Problematiken zugelassen. Allerdings gibt es auch hier positive Erfahrungen. Mechanistisch kann man dies auf ihre Auswirkungen auf diverse Neurotransmitter sowie die neuroprotektive Wirkung zurückführen.

Sollte man exogene Ketone bei Diabetes trinken?

Bei Diabetes Typ 1 ist Vorsicht geboten, da sie die Einstellung durcheinander bringen können. Hier sollte man sehr genau wissen, was man tut.

Bei Diabetes Typ 2 und Prädiabetes können Keto Drinks Teil der Lösung sein, den Stoffwechsel wieder zur normalisieren – hier mehr dazu.

Helfen exogene Ketone beim Muskelaufbau?

Exogene Ketone können indirekt die Grundlage für Muskelaufbau verbessern. Ich empfehle sie allerdings nicht als klassisches Muskelaufbau Supplement. Eine genauere Erklärung dazu an anderer Stelle.

Welche Nahrungsmittel enthalten exogene Ketone?

Es gibt keine Nahrungsmittel, die wirksame, bioidentische Ketonkörper enthalten. Zwar finden wir in Himbeeren und einigen Gemüsearten Verbindungen, die per Definition Ketonkörper sind, jedoch handelt es sich dabei weder um r-BHB Ketone noch haben sie eine messbare Wirkung.

Bekommt man von Ketone-Drinks Mundgeruch?

Nein, Ketone trinken löst keinen Mundgeruch aus. Dieser entsteht nur bei der endogenen Ketose durch die Bildung von Aceton.

Helfen exogene Ketone gegen Bauchfett?

Ketone-Präparate verbessern die Insulinsensitivität auf verschiedenen Wegen. Darüber können sie den Verlust hartnäckigen Bauchfetts möglich machen.

Darf man Kohlenhydrate essen, wenn man Ketone trinkt?

Ja, man darf währenddessen Kohlenhydrate essen. Da es sich nicht um eine ketogene Diät handelt, sondern die Ketone über die Verdauung ins Blut gelangen, sind Kohlenhydrate erlaubt.

Verbrennen exogene Ketone Fett?

Nein, sie verbrennen kein Fett. Stattdessen können sie die Grundlage für den Fettstoffwechsel verbessern, z. B. durch bessere Insulinsensitivität, niedrigeren Blutzucker und gesündere Mitochondrien.

Sind exogene Ketone gesund?

Wenn die richtigen Präparate genutzt werden, haben sie ausschließlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

Sind Ketonkörper das Gleiche wie MCT-Öl?

Nein, MCT Öl besteht aus mittelkettigen Fettsäuren. Einige dieser Fettsäuren können in der Leber sehr effizient zu Ketonkörpern umgewandelt werden. Dafür müssen relativ hohe Mengen MCT Öl aufgenommen werden, während gleichzeitig ein Kaloriendefizit vorliegt – hier genauere Ausführungen dazu. Exogene Ketone im Vergleich dazu gelangen direkt über die Verdauung ins Blut und führen zu deutlich stärkeren Anstiegen der Ketosewerte – unabhängig von Fasten und Kalorienbilanz.

Schaden exogene Ketone der Leber?

Nein, da sie nicht über die Leber verstoffwechselt werden. Es gibt keinen möglichen Mechanismus, über den Keto-Drinks sich negativ auf die Leber auswirken können.

Exogene Ketone und Fasten sinnvoll?

Ketone-Präparate eignen sich hervorragend für die Kombination mit Fasten, da sie Stress reduzieren und den Fettstoffwechsel unterstützen. Zudem reduzieren sie möglicherweise aufkommenden Hunger und erleichtern dadurch die Fastenphase.

Exogene Ketone vor oder nach dem Essen trinken?

In den meisten Fällen ist die Aufnahme nach dem Essen sinnvoller. Zum Einen, da mögliche Irritationen bei der Verdauung dadurch ausgeschlossen werden können. Zum anderen, weil der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit dadurch stabilisiert wird.

Exogene Ketone morgens oder abends?

Beides ist möglich. Morgens eignen sich Ketone-Drinks, um im Fettstoffwechsel und energievoll in den Tag zu starten. Abends können sie genutzt werden, um späte Heißhunger Attacken zu verhindern und besser zu schlafen.

Darf man Keto-Drinks und Alkohol kombinieren?

Es spricht nichts gegen die Kombination. Insbesondere zur Vermeidung eines Katers können Ketone übrigens sehr hilfreich sein.

Darf man Ketonkörper mit anderen Supplementen kombinieren?

Ja, jegliche Kombinationen sind möglich. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass Ketonsalze mit Mineralstoffen wie Calcium und Natrium kommen. Dies kann die Aufnahme einiger Nährstoffe verzögern. Grundsätzlich ist aber die Kombination mit sämtlichen anderen Nahrungsergänzungmitteln möglich.

Was sind Ketonsalze?

Ketonsalze sind eine ionische Verbindung aus dem Ketonkörper Hydroxybutyrat und einem Mineralstoff, genauer gesagt, einem Metall – meist Natrium, Kalium, Magnesium oder Calcium. Magnesium-BHB wäre also ein Beispiel für ein Ketonsalz. Ketonsalze liegen in Pulverform vor. Sie können in Wasser aufgelöst und getrunken werden.

Weitere Fragen können in den Kommentaren gestellt werden und werden hier beantwortet.
Hier geht es zu den Ketonsalzen vom Testsieger.

Quellen

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Kovács et al.: Beneficial Effects of Exogenous Ketogenic Supplements on Aging Processes and Age-Related Neurodegenerative Diseases. Nutrients. 2021 Jun 26;13(7):2197. doi: 10.3390/nu13072197. PMID: 34206738; PMCID: PMC8308443.

Newman JC, Verdin E.: Ketone bodies as signaling metabolites. Trends Endocrinol Metab. 2014 Jan;25(1):42-52. doi: 10.1016/j.tem.2013.09.002. Epub 2013 Oct 18. PMID: 24140022; PMCID: PMC4176946.

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Poffé et al.: Exogenous ketosis increases circulating dopamine concentration and maintains mental alertness in ultra-endurance exercise. J Appl Physiol (1985). 2023 Jun 1;134(6):1456-1469. doi: 10.1152/japplphysiol.00791.2022. Epub 2023 May 4. PMID: 37141424.

Vincent Braukämper

Vincent Braukämper

Vincent Braukämper ist Dozent, Autor und Mentor mit Fokus auf angewandte menschliche Entwicklung, Verhalten, Entscheidungsprozesse, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Er verbindet Erkenntnisse aus Stoffwechselphysiologie, Psychoneuroimmunologie und Verhaltensforschung mit über zehn Jahren praktischer Arbeit im Gesundheits- und Leistungsbereich. Auf Intelletics teilt er wissenschaftlich fundierte, praxiserprobte Ansätze zu metabolischer Gesundheit, Longevity und leistungsrelevantem Verhalten. Autorenprofil

36 Kommentare zu „Exogene Ketone: Wirkung, Anwendung und Kritik 2026“

    1. Hallo Margareth,
      die exogenen Ketone werden durch natürliche Fermatationsverfahren aus Pflanzen gewonnen und sind somit zu 100% vegan.
      Liebe Grüße
      Vincent

  1. Hallo Vincent,
    du schreibst, dass eine Tagesration ca. 6 € kostet. Das kann dann aber maximal ein halbes Päckchen morgens und ein halbes Nachmittag sein oder? Im Challenge Paket sind ja „nur“ 20 Beutel drin. Empfolen wird ja ein ganzes Päckchen morgens und ein ganzes abends. Damit würde ich ja nur 10 Tage auskommen. D. h. ich brauche 3x das Challenge Paket und das sind ca. 375€. Pro Tag somit ca. 12€. Oder habe ich hier einen Denkfehler?
    Liebe Grüße

    1. Hallo,
      ja, das stimmt.
      Ich würde wenn überhaupt in der Eingewöhnugsphase 2 Päckchen täglich nehmen.
      Es reicht sonst ein Päckchen am Tag und die 10 Tage Challenge ist meiner Meinung auch besser für 20 oder mehr Tage geeignet.
      Liebe Grüße

    2. Hallo, würdest du bei einem Päckchen pro Tag dieses eher auf vormittags und nachmittags aufteilen oder lediglich eins morgens zu nehmen? Wie schnell sollte man eine Wirkung merken?

      Vielen Dank und LG

  2. Hallo Vincent!

    Ich bin bereits seit langem am Intervallfasten und esse daher Mittags das erste Mal. Ich habe manchmal am Abend das Problem Hunger (auf Carbs) zu bekommen. Würde es dann Sinn machen die Ketone am Abend nach dem Abendessen zu nehmen BBzw.wann wäre es optimal?

    1. Hallo Manuela,
      wenn Du abendliche Hungerattacken in den Griff bekommen möchtest, wäre es sinnvoll, koffeinfreie Ketone am späten Nachmittag oder eben, wie Du schon geschrieben hast, nach dem Abendessen zu trinken.
      Nach der letzten großen Mahlzeit wäre in diesem Fall der bestmögliche Zeitpunkt.
      Liebe Grüße
      Vincent

  3. hallo, ich betrage kein Koffein , ist es möglich auch nur ohne Koffein welche zu bestellen und macht es dann noch Sinn? Oder wie du beschrieben hast max ein halbes Päckchen mit mehr Wasser, aber wie ist das der Effekt, wahrscheinlich auch nur max die Hälfte oder?

  4. Hallo,
    liest sich schon wie eine Werbeanzeige, nur in ausführlich!
    Was macht es für einen Sinn, jemanden der nicht Ketoadaptiert ist mit exogenen Ketonen zu versorgen?
    Der Körper kann diese doch gar nicht erfolgreich verwerten.
    In Ketose dauert die Adaption Wochen bis Monate und mit einem Trink soll das alles nicht mehr gelten?
    Ich persönlich glaube, ohne Ketoadaption sind die exogene Ketone ein Geschäftsmodell!
    Wenn ich dann schon höre was für Wunder es bei manchen bewirkt, öhö ;-).

    Liebe Grüße
    Nasre

    1. Hallo lieber Nasre,

      genau diese Fragen habe ich ja ausführlich erklärt und sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch Erfahrungen aus mehreren Jahren Anwendung einfließen lassen.

      Natürlich kann der Körper die exogenen Ketone erfolgreich verwerten. Auch das habe ich erklärt.
      Ebenso wie den Unterschied zwischen exogener Ketose (durch Keto Drink) und endogener Ketose (Körper stellt selbst Ketone her).

      Vielleicht einfach noch einmal genauer lesen, es ist wirklich nicht schwierig.

      Und ja, wie jedes Supplement, jedes Nahrungsmittel und absolut alles, was man kaufen kann, sind auch exogene Ketone ein Geschäftsmodell. Gehst Du deswegen auch zum nächsten Supermarkt und beschwerst Dich, dass an dem frischen Gemüse auch jemand verdient?

      Verstehe die Skepsis aber durchaus. Ging mir ja genauso.
      Und habe mich dann aber dazu entschieden, nicht einfach die Scheuklappen aufzusetzen, sondern einfach mal selbst getestet, um mir eine fundierten Eindruck zu machen.

      Kann ich auch so nur empfehlen.

      Beste Grüße
      Vincent

  5. Hallo Vincent,

    stark von Dir meinen skeptischen Post zu veröffentlichen und dazu Stellung zu nehmen. Erstmal Danke dafür.
    Inzwischen denke ich, ein Versuch ist es wert, die Kosten sind ja überschaubar für einen ersten Selbstversuch.
    Ich bin jetzt etwa seit 6 Wochen in Ketose und werde im weiteren Verlauf, in den nächsten Tagen und Wochen die exogene Ketone mal ausprobieren.
    Das man damit Geld verdienen möchte und natürlich auch Entwicklungskosten, Produktionskosten etc. decken muss, ist ja eigentlich auch nicht ungewöhnlich.

    Viele Grüße
    Nasre

    1. Hallo Nasre,

      gerne! Gibt viel zu viele Leute, die einfach alles glauben, was ihnen irgendjemand sagt.
      Finde ich gut, wenn jemand kritisch hinterfragt.

      Cool, bin sehr gespannt auf Dein Feedback!

      Beste Grüße
      Vincent

  6. Hallo Vincent,

    danke für deinen Beitrag, der hat mir ungemein weitergeholfen.
    Wie lange empfiehlst du denn generell eine exogene Ketose Einnahme? Sollte man damit nach den 20 Tagen wieder aufhören?

    Lieben Dank und Grüße
    Jule

    1. Hallo Jule,
      also, eine pauschale Empfehlung ist natürlich schwierig.
      In den meisten Fällen sind die gewünschten Stoffwechsel Umstellungen nach 20-40 Tagen auf den Weg gebracht.
      Eine dauerhafte Einnahme ist für viele etwas kostspielig, aus gesundheitlicher Sicht nach jetzigem Stand aber nur vorteilhaft.
      Liebe Grüße
      Vincent

      PS: Alle Infos für die entsprechenden Umstellungen bekommst Du von mir, solltest Du Dich für die Ketone entscheiden.
      Sofern ich mich dann nicht bei mir melde, kannst Du mir dann jederzeit bei Whatsapp oder per Mail schreiben.
      (Hier geht es zum richtigen Ketone Shop)

  7. Hallo Vincent,
    ich trinke schon seit längerem exogene Ketone und bin 100% davon überzeugt. Ich bin durch meine Tochter dazu gekommen, die MS hat ketogen lebt und zusätzlich exogenen Ketone zu sich nimmt. Ich möchte dir, obwohl ich schon viel über Ketone weiß für deine Ausführungen danken und kann jedem nur empfehlen es einfach mal auszuprobieren.

    1. Hallo,
      ja, gerade bei solchen inflammatorischen Problematiken sind rBHB Ketone sehr spannend.
      Vielen Dank fürs Teilen Deiner Geschichte!
      Liebe Grüße
      Vincent

  8. Hi, wieviel Gramm Ketone / wieviel kcal enthalten die NAT20 Portionen von Prüvit?
    Wenn ich das richtig überblicke benutzt man derzeit meistens entweder Salze von rBHB oder rBHB Monoester. Wenn es Salze sind wäre interessant zu wissen welche (weil zuviel Salz ja auch ungesund sein kann).

    1. Hallo Danny,
      ein Packet Ketone von Pruvit hat zwischen 40 und 50 kcal. Dabei handelt es sich um eine physikalische Brennwert Angabe und nicht um das, was der Körper am Ende daraus zieht (physiologischer Brennwert). Das ist im Falle exogener Ketone deutlich weniger.
      Bei den NAT 20 handelt es sich um Ketonsalze. Salze sind per chemischer Definition nicht nur Natrium, sondern jegliche Verbindung aus Kationen und Anionen, meist Metallen und Nicht-Metallen.
      Im Falle der exogenen Ketone ist das rBHB das (negativ geladene) Anion und als (positiv geladenes) Kation fungieren Magnesium, Natrium und Calcium. Dabei liegt der Natrium-Anteil bei ca. 800 mg pro Packet – variiert mit der Geschmacksrichtung.
      Dabei handelt es sich nicht um eine Natriummenge, die ungesund ist.
      Viele Grüße
      Vincent

      (Hier geht es zum richtigen Ketone Shop)

  9. Hallo lieber Vincent,

    ich bin durch den Podcast von Andi und Florence auf dich gekommen und finde deine Ansätze mega gut! Ich selbst hab im Juni 2023 mit den exogenen Ketonen begonnen und war zu Beginn sehr skeptisch. Mit Hashimoto und nach zwei Schwangerschaften hatte ich mich zu einer Coachpotato entwickelt und hatte etliche Kilos zuviel. Durch die Ketone hatte ich viel mehr Energie, kein Heißhunger mehr und Lust auf Bewegung. Ich startete damit mir keine Monatskarte zu kaufen, sondern ca. 4 km täglich hin und zurück zur Arbeit zu laufen, danach lief ich auch noch in der Freizeit, so dass ich auf ca. 18.000-20.000 Schritte am Tag kam. Mit Intervallfasten, Keto und Carbscycling schaffte ich fast 17 kg Abnahme bisher und habe jetzt mein Idealgewicht. Zum Laufen kamen auch 2-3 Mal wöchentlich Kurse im Fitnessstudio wie Jumping, Strong Nation und Piloxing, und ich möchte die Ketone und die gesunde Ernährung nicht mehr missen. Ich habe diese auch schon mehreren Freunden empfohlen und sie sind auch begeistert.

    Liebe Grüße und danke für die tollen Einblicke und Tipps.

    Severina

    1. Hallo Severina,
      wow, das ist ja mal eine Erfolgsstory!
      Glückwunsch zu Deinen Leistungen und Respekt, dass Du es durchgezogen hast.
      17 kg sind wirklich eine Menge.

      Vielen Dank auch für Dein Feedback 🙂

      Alles Gute Dir weiterhin und liebe Grüße
      Vincent

  10. Hallo Vincent,
    sind die exogene Ketonen auch geeignet bei einer bestehenden chronischen Nierenentzündung?
    Kann/sollte man die exogene Ketonen bei einem Marathon Lauf auch trinken?
    Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen
    Daniela

    1. Hallo Daniela,

      bei entzündlichen Problematiken können Ketonkörper oft hilfreich sein, allerdings darf ich keine Empfehlungen bei speziellen Krankheitsbildern geben.
      Aus meiner Sicht würde nichts dagegen sprechen, aber im Zweifelsfall ist eine Abklärung mit dem Arzt nötig – ob der sich dann tatsächlich damit auskennt, sei dahin gestellt.

      Bei einem Marathonlauf bietet sich der Einsatz an, definitiv.
      Man sollte bis dahin mit der Wirkung vertraut sein, um zu wissen, wie man die Wirkung einzuschätzen hat.

      Liebe Grüße
      Vincent

  11. Hallo Vincent,
    erst einmal toll!!! wie ausführlich und persönlich Du auf die Thematik und die Fragen der Leute hier eingehst.
    Ich habe schon einige Ketone ( Prüvit) zu Hause, bin aber in vielen Dingen noch unwissend und mit der „ Betreuerin“ über die ich dazu gekommen bin, nicht wirklich glücklich. Es scheint ihr da wohl vorrangig um ihren eigenen Profit zu gehen, was ja ok wäre, wenn man gut informiert werden um zu wissen wie, wann und warum…? Darum versuche ich jetzt mal einen Neustart!
    Gibt es ein Daten ab wann nach der Einnahme die Ketose einsetzt und wie lange sie anhält, wenn man nichts zusätzliches ißt? Unterbreche reine Proteine in Form von hichwertigen Shakes mit Wasser den Prozess?
    Ich hörte es gibt spezielle Frauenketone und auch Black Label heißen sie glaube ich. Was ist da der Unterschied und welchen Sinn machen diese ( und wie bekomme ich sie)?
    Liebe Grüße

    1. Hallo liebe Anja,

      ach wie schade, dass Dir da nicht wirklich geholfen wird.
      Exogene Ketone wirken unabhängig von anderen Makronährstoffen, also auch Protein.
      Aus eigener Erfahrung kann ich (für mich) allerdings sagen, dass sie z. B. morgens während einer Fastenphase besonders intensiv wirken.

      Zu den Frauenketonen und Black Label: Das sprengt hier gerade den Rahmen.

      Was hältst Du von folgendem Vorschlag:
      Du erstellst Dir einen neuen Pruvit Account über mich und meldest Dich dann sofort per Whatsapp bei mir?
      Dann kann ich gern den Support für Dich machen und Du bekommst außerdem noch Zugang zu zusätzlichen Inhalten, die Dir helfen, maximale Erfolge mit den Ketonen zu erreichen (Mealplans, meinen Stoffwechsel-Bestseller, eine Keto-Info-Gruppe – alles kann, nichts muss).

      Liebe Grüße
      Vincent

  12. salü , danke für all Deine Erklärungen und Lesebriefe. Hab einige Tage Nat20 eingenommen , hatte etwas Darmbeschwerden , nicht mehr Energie als sonst , und Hunger hatte ich auch. Nun hab ich einige Tage pausiert und fange mit halber Portion tägl. wieder an . Hoffe es klappt jetzt. wieso steht auf der Packung von Nat20 n7chts von R-BHB ? Gruss Finn

    1. Hallo Fin,

      ja, es ist wichtig, sie nicht zu schnell zu trinken – hat Dein Betreuer Dir nicht den Start Guide gegeben, damit Du die bestmögliche Ergebnisse erzielst?

      Habe gerade mal geschaut: Auf den NAT20 ist hinten tatsächlich keine vernünftige Inhaltsangabe. Bei den Einzelgeschmäckern hingegen schon, da steht dann hinten drauf „R-Beta Hydroxybuterate“.

      Wäre aber clever, wenn sie es aufs NAT 20 auch schreiben würden, weil das ja für die meisten das Startprodukt ist.

      Liebe Grüße
      Vincent

  13. Lieber Vincent
    Unter allen Quellen, die ich bisher zu exogenen Ketonen gelesen habe, sticht Deine umfangreiche Uebersicht besonders hervor. Deine gründlichen und spannenden Erläuterungen sind wirklich excellent und äusserst lehrreich. Herzlichen Dank für Deine ausgezeichnete Arbeit.
    Sonnige Grüsse aus der Schweiz
    Annemarie

  14. Hallo Vincent,
    was für ein toller und ausführlicher Bericht. Danke dafür. Eine Frage hat mich aber während des gesamten Berichts immer wieder beschäftigt. Wenn man durch exogene Ketose kein Hungergefühl bzw. Heißhungerattacken hat und dadurch weniger isst, fehlen einem dann nicht die ganzen Vitamine und Nährstoffe, die in der Nahrung stecken. Das ist doch dann eher ungesund oder?
    Liebe Grüße Sonja

    1. Hallo Sonja,
      danke Dir!
      Du musst Dich ja nicht überfressen, um Deine Vitamine und Mineralstoffe zu decken.
      Deswegen ist das kein Thema.
      Liebe Grüße
      Vincent

  15. Hallo Vincent,
    vielen Dank für Deinen Bericht. Ich nehme noch keine exogenen Ketone, würde sie aber gerne probieren. Allerdings ist mir nicht richtig klar, ob man Essenspausen machen muss, wenn man die Ketone nimmt um in der Ketose zu bleiben? Z.B., wenn ich morgens einen Kaffee trinke, danach Ketone (ohne Koffein) trinke…sollte ich dann eine gewisse Zeit warten, bevor ich frühstücke? Oder, z.B. wenn ich mittags etwas esse, soll ich dann warten (z.B. 3 Std.), bevor ich meine 2. Portion Ketone trinke? Und wie wirkt sich ein Getränk, das zwar keinen Zucker enthält aber mit Süßstoff gesüsst ist, auf die Ketose aus, wenn ich dieses z.B. nach meinem Ketodrink trinken würde?
    Liebe Grüße Ute

    1. Hallo Ute,

      danke für Deine Nachricht!
      Du kannst Ketone recht beliebig zu allem kombinieren, je nach Ziel und was zu Deinem Alltag passt.

      Du kannst sie direkt zum oder nach dem Kaffee trinken.
      Du kannst sie vor oder nach dem Frühstück trinken.

      Wenn Du zwei Portionen Ketone nimmst, würde ich Dir raten, die zweite eher zum oder nach dem Essen zu nehmen. Oder eben im Nachmittags/Abendsbereich, wenn Du dadurch evtl Heißhunger Attacken am Abend verhindern oder besser schlafen willst.

      Süßstoffe sind unproblematisch bzgl der Ketose, das kannst Du also entspannt danach trinken.

      Hilft Dir das weiter? Ansonsten schreib gern nochmal.

      Liebe Grüße
      Vincent

  16. Hallo Vincent,
    zunächst einmal vielen Dank für Deine sehr informativen Videos. 🙏
    Diese waren mit ausschlaggebend, dass ich mich für Prüvit als Hersteller entscheide.
    Ich befasse mich noch nicht lange mit Keto. Es passt aber gut in mein Ernährungsmuster und das Konzept spricht mich in Kombination mit Intervallfasten an (Frühstück fällt aus). Ich habe einige Kilos zu viel auf den Rippen. Mein Ziel ist es innerhalb eines Jahres 30 Kilo abzunehmen. Mit Keto in Kombi mit den externen Ketonen kann ich mir das sehr gut vorstellen. Da ich noch ganz am Anfang stehe, habe ich folgende Fragen an Dich:
    1. Du empfiehlst das „Bessere Paket“. Ich habe aus einigen Chats herausgelesen, dass das effizienteste Produkt das KETO//OS NAT sein soll. Stimmt das so?
    2. Würde ich das Fasten brechen, wenn ich einen Keton-Drink zum Frühstück zu mir nehmen würde?
    3. Welche Geschmacksrichtung kannst Du empfehlen?
    4. Wie viele Tage lang sollte ich meine erste Kur machen?
    Vielen Dank vorab. Ich freue mich sehr auf Deine Anworten. ☺️
    Beste Grüße
    Alexis

    1. Hallo Alexis!
      1. Keto OS/NAT ist das Produkt, mit dem man nichts falsch machen kann, genau.
      2. Sehr technisch gesehen? Ja. Auf Stoffwechsel Ebene (Fettverbrennung etc)? Nein.
      3. Im better bundle gibt es 10 Geschmacksrichtigen. Was Du magst… weiß ich nicht. Wenn Du einen einzlenen Geschmack willst: „Lime Time“ ist recht neutral, „Heart Tart“ lecker, wenn Du es süß magst.
      4. 30 – 60 Tage sind ein sehr guter Zeitraum.

      Sorry, dass es etwas länger gedauert hat mit der Antwort – ich war über die letzten Tage auf einem Retreat mit digital Detox!
      Wenn du weitere Fragen hast, komm damit gern auf mich zu 🙂

      Liebe Grüße
      Vincent

    1. Ja, das geht auch – manche mischen es zB in den Joghurt.
      Trinken ist vor dem Hintergrund am sinnvollsten, dass dadurch eine zügige Aufnahme gewährleistet ist. Und die sorgt für einen spür- und messbaren Anstieg der Ketonkörper.

      Die Aufnahme beim Essen kann langsamer ausfallen und somit die Wirkung reduzieren.

      Viele Grüße
      Vincent

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